23. Schweriner Literaturtage 2018

Paul Brockmüller, Bildnis Heinrich Seidel 1903 © Staatliches Museum Schwerin © Paul Brockmüller, Bildnis Heinrich Seidel 1903 © Staatliches Museum Schwerin

 

„Man hat immer geglaubt, Gasbeleuchtung und Eisenbahnen seien der Tod der Gespenster. Das ist nicht richtig; ein Gespenst gewöhnt sich an alles.“ So beginnt die 1878 veröffentlichte Geschichte „Die Nebeldroschke“ von Heinrich Seidel, in der ein gewisser Tobias Gründler dieses seltsame Fahrzeug „aus eigener Anschauung und Benutzung kenngelernt hat.“

Der in Perlin bei Wittenburg geborene Schriftsteller und Ingenieur, der die meiste Zeit seines erwachsenen Lebens in Berlin verbrachte, hatte einen feinen Humor und eine Vorliebe für merkwürdige, teils sogar gruselige Geschichten. Und der Leserkommt mehr oder weniger ins Zweifeln, ob es sich nicht doch so zugetragen haben könnte, wie der Erzähler behauptet.

Dieser Sonntagvormittag versammelt eine Auswahl solch merkwürdiger Geschichten von Heinrich Seidel, neben der „Nebeldroschke“, „Der Tausendmarkschein“ und „Linaria Cymbalaria“ sowie „Die Mecklenburger im zoologischen Garten“ und auch die Utopie „Im Jahre 1984“ – geschrieben genau100 Jahre zuvor, im Jahre 1884.

Eintritt 10,00 € / Ermäßigt und Vorverkauf 8,00 €

Vorverkauf ab 4.9.2018 im KulturInformationsZentrum KIZ, Puschkinstraße 13
Mo-Mi: 9-13 / 14-17 Uhr, Do: 9-13 / 14-18 Uhr

Veranstalter: Freundeskreis Heinrich Seidel Schwerin e.V. in Kooperation mit dem Verein Fürstenzimmer Schwerin Hauptbahnhof e.V.

Wann findet die Veranstaltung statt?

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Ort der Veranstaltung

Fürstenzimmer Schwerin e.V. / Fürstenzimmer im Hauptbahnhof

Grunthalplatz 4
19053 Schwerin
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Kontakt

Fürstenzimmer Schwerin e.V. / Fürstenzimmer im Hauptbahnhof

Grunthalplatz 4
19053 Schwerin

Veranstalter

Freundeskreis Heinrich Seidel Schwerin e. V.

Zum Winkel 3
19073 Stralendorf