Trotz-Alledem-Theater

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Albert langweilt sich schrecklich - bis er auf Gerümpelstilzchen trifft. Die sitzt auf der Straße - umgeben von allerlei geheimnisvollen Gegenständen. Albert ist fasziniert. Ihm kommt die Idee, gemeinsam einen Laden aufzumachen und reich zu werden. Doch was sollen sie verkaufen?
Nach einigem Nachdenken, beschließen die beiden, Wörter zu verkaufen. Alle Menschen brauchen Wörter: Wörter, um jemanden anzusprechen, Reimwörter, Schimpfwörter, lange Wörter, kurze Wörter ... Die Langeweile verschwindet schnell und ganz nebenbei finden die beiden auch noch einen Schatz. Das Theaterstück ist besonders geeignet, Kindern das Thema „Sprache und Spracherwerb“ näher zu bringen.

Albert: Wir machen einen Laden auf. Ta-ta!!
Gerümpelstilzchen: Was verkaufen wir denn?
Albert: Das weiß ich nicht …
Gerümpelstilzchen: Das ist aber kein guter Laden. Wenn wir nichts zu verkaufen haben, kommt kein Mensch und kauft was.
Albert: Weißt du, was wir machen? Nachdenken. – Natürlich! .......Wörter!
Gerümpelstilzchen: Wie? Was? – Warum sagst du das? Wörter?
Albert: Das ist es, was wir verkaufen! Wenn du jemanden kennen lernen willst und weißt nicht wie, dann kommst du hier in den Laden und kaufst das Wort, das dir fehlt!
Gerümpelstilzchen: Ach soooo! Ich geh dann in den Laden und sage: „Ich hätte gern ein Wort, um jemanden anzusprechen?“
Albert: Ja! Wie wär’s mit ...“Hallo“?
Gerümpelstilzchen: Genau das Wort, das ich brauche. Komm, wir fangen an!

Pressestimmen
Ein Wort ist ein Wort – und mehr als das. Kichern, Füße scharren, Sitze knarren – ´still´ ist anders. Aber wen wundert es, wenn 100 Kinder zwischen 3 und 5 Jahren im Trotz-Alledem-Theater voller Spannung darauf warten, dass es endlich losgeht? ... Und dann: Ein Fuß wippt frech zum Akkordeonspiel, ein Bein schnellt mit dem Ton in die Höhe – die ersten Kinder krümmen sich vor Lachen. Und so wird es bleiben! ... Die Premiere war ein voller Erfolg; die Zielgruppe amüsierte sich prächtig. ... Die Kinder haben einen Mordsspaß an den Wortspielen. `Ein Wort ist ein Wort´ spielt einfach gekonnt mit Sprache und wendet sich gegen die fortschreitende Sprachverkümmerung – ohne den Zeigefinger zu erheben. (Bielefelder Spiegel, Nr. 18/2006)

 

Gerümpelstilzchen hebt einen Schatz. Christina Seck, neu im ´TAT´- Ensemble, und Volker Rott öffnen nicht nur Aktentaschen, sondern alle Schleusen der Phantasie. Heraus kommen Gestik, Mimik und jede Menge Wörter. (Westfalen-Blatt 16.Aug.2006)

Donnerstag, 18.Januar 2018
Einlass:  9:00 Uhr, Beginn: 9:30 Uhr

Vorbestellung unter: 0385/ 51 21 05
Eintritt: 3,00 €

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Wann findet die Veranstaltung statt?

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Ort der Veranstaltung

Der Speicher

Röntgenstraße/Eingang: Schelfstraße 22
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