"Was damals Recht war..." - Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht

Erst im Mai 2002 hob der Deutsche Bundestag die meisten Urteile der Wehrmachtjustiz des Zweiten Weltkrieges auf. Noch bis zu diesem Zeitpunkt galten die Verurteilten, Deserteure und "Wehrkraftzersetzer" als vorbestraft.

Die Wanderausstellung "Was damals Recht war ..." - Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht informiert über Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz. Sie erinnert an etwa 20.000 Soldaten und Zivilisten unterschiedlicher Nationen, die durch Unrechtsurteile der deutschen Wehrmachtgerichte ihr Leben verloren. Im Zentrum der Präsentation stehen Fallgeschichten von Deserteuren, "Wehrkraftzersetzern" und "Kriegsverrätern". Auch Biografien von Angehörigen des Widerstandes in besetzten europäischen Ländern werden auf Informationstafeln dargestellt. Mit Hilfe von verschiedenen Überblicksdarstellungen zur Geschichte der deutschen Militärjustiz wird Besuchern ein umfassendes Bild von den willkürlichen Entscheidungen der Wehrmachtgerichte vermittelt.

Die Wanderausstellung wurde vom Beirat der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas initiiert und in Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt /Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), der Bundeszentrale für Politische Bildung und der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V. erarbeitet.

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Ort der Veranstaltung

Dokumentationszentrum Demmlerplatz in Schwerin

Obotritenring 106
19053 Schwerin
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Kontakt

Dokumentationszentrum Demmlerplatz in Schwerin

Obotritenring 106
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h.mueller@lpb.mv-regierung.de

Veranstalter

Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern

Jägerweg 2
19053 Schwerin