Geflüchtet, vertrieben, entwurzelt: Kindheiten in Mecklenburg 1945 – 1952

Walter Bedau, Brot © Stiftung Mecklenburg, Foto: Walter Bedau - Brot

Zwischen 1945 und 1949 kamen in der Sowjetischen Besatzungszone über vier Millionen Deutsche an, die in Folge des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat in Südost- und Osteuropa verlassen mussten. Etwa eine Million Menschen blieb in Mecklenburg und dem Teil Pommerns westlich der Oder. Mehr als ein Drittel von ihnen waren Kinder.


Wie gestaltete sich ihre Kindheit in einer für sie fremden Umgebung? Was konnte unter den Bedingungen der Neuordnung nach sowjetischem Vorbild für sie getan werden – und was nicht? Viele Lebensschicksale und Erlebnisse sind jahrzehntelang verschwiegen worden.


Mit zahlreichen Fotos, Texten und zahlreichen Leihgaben aus Privatbesitz nähert sich die Ausstellung auf regionalgeschichtlicher Ebene einer Vergangenheit, die erst ein Menschenalter zurückliegt.


Ausstellungsdauer: 26.01.-29.06.2019
Eintritt: 3,00 Euro
Führungen auch für Schulklassen ab Klassenstufe 9 (auf Anfrage)
Tel. 0385 77 88 38 20
Info@stiftung-mecklenburg.de

Barrierefrei erreichbar

Ausstellungsräume der Stiftung Mecklenburg
im Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin

Geöffnet dienstags bis sonntags 11 – 18 Uhr

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Ort der Veranstaltung

Stiftung Mecklenburg

Schliemannstraße 2
19055 Schwerin
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