Businessnews Mai 2017

17. bis 18. Juni 2017 - Tage der Industriekultur am Wasser

 Vorstellung des diesjährigen Programms in Schwerin - Akteure vor dem denkmalgeschützten Bootskran © Landeshauptstadt Schwerin

Alle zwei Jahre stellen die Tage der Industriekultur am Wasser Denkmale der Industriegeschichte in der Metropolregion Hamburg vor, die oftmals der Öffentlichkeit unbekannt geblieben sind. Das verbindende Element ist die Technik, die Wasser nutzt, Wasser beherrscht und am Wasser liegt.
Für alle Kultur-, Geschichts- und Technikinteressierten, genauso wie für Aktive und Familien ist bei den 380 Veranstaltungen etwas dabei. Davon haben sich 2015 rund 18.000 Besucher überzeugt. Führungen und Vorführungen, Besichtigungen und „Denkmale in Aktion“ erklären die historische Technik und Arbeitswelt. Das Angebot ist so vielfältig wie die teilnehmenden Industrieanlagen.
Am 11. Mai wurde das diesjährige Programm in Schwerin im denkmalgeschützten Getreidespeicher am Ziegelsee aus dem Jahre 1939 vorgestellt. Als Teil des historischen Hafens gehört er zur Keimzelle des ersten Industriegebietes der Stadt. Hier wird an beiden Tagen der Historische Verein Schwerin e.V. an der Promenade mit Schautafeln und Informationsmaterial über die Geschichte des Hafens, der Hafenbahn und einzelner Betriebe in dem ehemaligen Industriegebiet Auskunft geben.
Die Schleifmühle am Faulen See in Schwerin zählt zu den wenigen historischen Anlagen, in denen mit Wasserkraft große Natursteine gesägt und geschliffen wurden. Hier werden am 17. und 18. Juni in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr öffentliche Führungen zur Geschichte der Schleifmühle angeboten. Außerdem können Besucher in der Schauanlage die Gesteinsbearbeitung von Natursteinen live miterleben.
Auch die Drehbrücke hinter dem Schweriner Schloss ist an beiden Tagen in Aktion zu erleben: Das noch funktionstüchtige technische Denkmal, das Schiffen einst die Passage zum Burgsee ermöglichte, öffnet sich am 17. Juni um 15.00 Uhr und am 18. Juni um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr.
„Das industriekulturelle Potenzial Schwerins ist größer als viele glauben. Tonangebend für seine Zeit waren auch das E-Werk am Pfaffenteich, die Fokker-Werke oder unser Fernsehturm. Deshalb wollen wir ab Juni als zweite Stadt der Metropolregion eine regionale Route der Industriekultur anbieten“, kündigte Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier bei der Programmvorstellung an.

Das Programm zu allen 131 Orten der Industriegeschichte in der Metropolregion Hamburg liegt bei den Teilnehmern und in den Tourismusinformationen der Metropolregion aus. Auf der Website www.tagederindustriekultur.de finden sich weitere Details zur Industriegeschichte und den Denkmalen. Hier kann das Programm und der Katalog bestellt werden, der Anfang Juni erscheint.

 

(Text aus der offiziellen Pressemitteilung der Metropolregion Hamburg)

 

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