Businessnews November 2018

Wirtschaftstreffen im Nestlé Werk Schwerin

 © Landeshauptstadt Schwerin

Wie entwickelt sich der Industriepark Schwerin? Das interessierte rund 40 Vertreter von Wirtschaft und Politik sowie die Geschäftsführer und Werkleiter der Unternehmen im Industriepark. Sie trafen sich am 22. November 2018 im Nestlé Werk Schwerin zum Austausch. Eingeladen hatte der Wirtschaftsrat der CDU e.V. Neben der Entwicklung im modernen Nescafé Dolce Gusto Werk stellten Wirtschaftsdezernent Bernd Nottebaum und die städtische Wirtschaftsförderung den Industriepark mit seinen Unternehmen vor.

 

Insgesamt 9 Unternehmen derzeit im Industriepark Schwerin. Als erstes Unternehmen hat 2005 der Zulieferer für die Luftfahrtindustrie Flammaerotec GmbH ein neues Werk gebaut. Flammaerotec begann mit 115 Mitarbeitern, heute werden 16.000 verschiedene Komponenten für Flugzeuge von 340 Mitarbeitern gefertigt. Als zweites Unternehmen siedelte sich die PTS-PRECISION an. Auch dieses Unternehmen ist stetig gewachsen und ist heute der größte Landdrehteilehersteller des Landes. 2014 eröffnete dann die Nestlé Deutschland AG das Schweriner Werk. 200 Millionen Euro wurden investiert. 1,6 Milliarden Kaffeekapseln gehen aktuell jährlich im Kaffeekapselwerk vom Band. Acht Kaffee- und Verpackungslinien sind rund um die Uhr in Betrieb. Siebzehnzehn verschiedene Kaffeesorten werden in Schwerin produziert. Nach dieser „Leuchtturmansiedlung“ konnten kontinuierlich neue Unternehmen für den Industriepark überzeugt werden. 2015 eröffnete der Verschlussspezialist United Caps sein neues Werk, 2016 die Folienveredelung Hamburg, die aus alten Folien Re-Granulate für die Kunststoffindustrie herstellt. 2017 begann ein weiterer Zulieferer für die Luftfahrt- ZIM Flugsitz GmbH. ZIM Flugsitz stellt hochwertige, gewichtsreduzierte Flugzeugsitze her. In diesem Jahr startete die BVS Systemtechnik, ein Metallbauunternehmen, mit der Produktion von Feinblecherzeugnissen. Derzeit ist auf einer Fläche von 10 Hektar ein neues Werk mit einem Investitionsvolumen von 50 Millionen Euro des Schweizer Medizintechnik-Unternehmens Ypsomed im Bau. Im nächsten Jahr soll die Produktion von Insulin-Pens und –pumpen anlaufen. Neue Mitarbeiter mit Erfahrungen im Bereich Kunststoff werden noch gesucht.

Der Industriepark hat viel Potential. Klare Vorteile sind vor allem die Verfügbarkeit von großzügigen Flächen, die vergleichsweise moderaten Grundstückspreise und der Projektbegleitung durch die Fachgruppe Wirtschaft.

Die Veranstaltung war bei allen Teilnehmern ein voller Erfolg und wurde zum regen Austausch genutzt. Die Stadtverwaltung präsentierte im Anschluss noch das Standortmarketing „Lebenshauptstadt Schwerin“ von Landeshauptstadt, Stadtmarketing und Marketinginitiative der Wirtschaft (PMI) in dem vor allem durch Imagesteigerung Schwerins Fachkräfte angezogen werden sollen.

Lebenshauptstadt
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