Gesund im Alter

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Tipps für das gesunde Älter werden

1. Regel: Seien Sie in allen Lebensaltern körperlich, geistig und sozial aktiv Suchen Sie nach Aufgaben, die Sie ansprechen und herausfordern. Beachten Sie, dass Sie durch Ihr Verhalten schon in jungen Jahren entscheidend dazu beitragen, ob Sie ein hohes Alter
bei erhaltener Gesundheit, Aktivität und Selbstständigkeit erreichen.

2. Regel: Leben Sie in allen Lebensaltern gesundheitsbewusst Achten Sie also auf ausreichende Bewegung und ausgewogene Ernährung, vermeiden Sie Nikotin und andere Suchtmittel, gehen Sie verantwortlich mit Alkohol und Medikamenten um und versuchen Sie, langanhaltende körperliche und seelische Überlastungen zu vermeiden.

3. Regel: Nutzen Sie Vorsorgemaßnahmen So können drohende Krankheiten frühzeitig erkannt und eine Behandlung rechtzeitig eingeleitet werden. Ergreifen Sie selbst die Initiative und sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, was Sie für die Erhaltung Ihrer Gesundheit tun und auf welche Weise Sie zu einem gesunden Altwerden beitragen können.

4. Regel: Es ist nie zu spät, den eigenen Lebensstil zu verändern Man kann in jedem Alter anfangen, ein gesundheitsbewusstes und körperlich, geistig sowie sozial aktives Leben zu führen. Durch die positive Veränderung des Lebensstils können Sie auf bereits eingetretene Risikofaktoren – wie zum Beispiel Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Übergewicht – einwirken und deren schädliche Einflüsse auf das Alter verringern.

5. Regel: Bereiten Sie sich auf Ihr Alter vor Setzen Sie sich rechtzeitig mit der Frage auseinander, wie Sie Ihr Leben im Alter gestalten möchten. Bereiten Sie sich gedanklich auf Veränderungen in Ihrem Leben (z. B. auf den Berufsaustritt) vor. Fragen Sie sich, mit welchen Chancen und Anforderungen diese Veränderungen verbunden sind und wie Sie diese nutzen bzw. wie Sie auf diese antworten können. Denken Sie bei der Vorbereitung auf Ihr Alter auch an die Wohnung. Durch Veränderungen in Ihrer Wohnung können Sie dazu beitragen, Ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Die Beseitigung von Hindernissen, der Einbau von Hilfsmitteln oder der Umzug in eine andere Wohnung sind für die Erhaltung Ihrer Selbstständigkeit wichtig. Fragen Sie Ihren Arzt oder nutzen Sie die Wohnberatung vor Ort, um Anregungen für sinnvolle Veränderungen in Ihrer Wohnung zu erhalten. Bei dieser Beratung erhalten Sie auch Auskunft über die finanzielle Unterstützung bei der Ausführung solcher Veränderungen.

6. Regel: Nutzen Sie freie Zeit, um Neues zu lernen Setzen Sie körperliche, geistige und soziale Aktivitäten, die Sie in früheren Lebensjahren entwickelt haben, auch im Alter fort. Fragen Sie sich, inwieweit Sie im Alter daran anknüpfen möchten. Nutzen Sie die freie Zeit im Alter, um Neues zu lernen. Sie können auch im Alter Gedächtnis und Denken trainieren. Setzen Sie sich bewusst mit Entwicklungen in Ihrer Umwelt (z. B. im Bereich der Technik, der Medien, des Verkehrs) auseinander und fragen Sie sich, wie Sie diese Entwicklungen für sich selbst nutzen können.

7. Regel: Bleiben Sie auch im Alter offen für positive Ereignisse und neue Erfahrungen Bewahren Sie die Fähigkeit, sich an schönen Dingen im Alltag zu erfreuen. Beachten Sie, dass Sie sich bei aktiver Lebensführung und positiver Lebenseinstellung gesünder fühlen. Wenn Sie eine persönlich ansprechende Aufgabe gefunden haben, wenn Sie sich an schönen Dingen im Alltag freuen können und wenn Sie in  belastenden Situationen nicht resignieren, dann bleibt auch Ihr gesundheitliches Wohlbefinden eher erhalten.

8. Regel: Begreifen Sie das Alter als Chance Begreifen Sie das Alter als eine Lebensphase, in der Sie sich weiterentwickeln können. Sie können Ihre Fertigkeiten und Interessen erweitern, Sie können zu neuen Einsichten und zu einem reiferen Umgang mit Anforderungen des Lebens finden. Beachten Sie, dass Sie sich auch in der Auseinandersetzung mit Belastungen und Konflikten weiterentwickeln können.

9. Regel: Pflegen Sie auch im Alter Kontakte Beschränken Sie sich nicht alleine auf die Familie, sondern denken Sie auch an Nachbarn, Freunde und Bekannte. Bedenken Sie, dass auch der Kontakt mit jüngeren Menschen Möglichkeiten zu gegenseitiger Anregung und Bereicherung bietet.

10. Regel: Geben Sie der Zärtlichkeit eine Chance Eine Partnerschaft, in der beide Partner Zärtlichkeit, körperliche Nähe und Sexualität genießen, trägt zur Zufriedenheit und zu körperlichem Wohlbefinden bei. Lassen Sie sich nicht durch jene Menschen verunsichern, die meinen, dass Alter und Zärtlichkeit oder Alter und Sexualität nicht zusammenpassen.

11. Regel: Trauen Sie Ihrem Körper etwas zu Treiben Sie Sport und bewegen Sie sich ausreichend, ohne sich zu überfordern. Sie erhalten damit Ihre körperliche Leistungsfähigkeit. Sie tragen dazu bei, dass Ihr Stütz- und Bewegungssystem elastisch und kräftig bleibt. Sie spüren Ihren Körper auf angenehme Art und Weise. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, welche Art des körperlichen Trainings für Sie die Richtige ist.

12. Regel: Gesundheit ist keine Frage des Alters Fragen Sie sich deshalb immer wieder, was Sie tun können, um im Alter Ihre Gesundheit, Selbstständigkeit und Selbstverantwortung zu erhalten. Beachten Sie: Allein des Alters wegen büßen wir nicht die Gesundheit sowie die Fähigkeit zur selbstständigen und selbstverantwortlichen Lebensführung ein.

13. Regel: Nehmen Sie Krankheiten nicht einfach hin Wenn Erkrankungen auftreten, so wenden Sie sich an Ihren Arzt. Auch im Falle einer chronischen Erkrankung ist der regelmäßige Besuch der ärztlichen Sprechstunde notwendig. Beachten Sie, dass Ihnen bei Einbußen des Seh- und Hörvermögens geholfen werden kann. Nehmen Sie auch diese nicht einfach hin. Sprechen Sie vielmehr mit Ihrem Arzt über bestehende Hilfsmittel und nutzen Sie diese, wenn sie verordnet werden. Wenn Sie durch Erkrankungen in Ihrer Selbstständigkeit beeinträchtigt sind, erweist sich eine Rehabilitation oft als sinnvoll und notwendig. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die möglichen Rehabilitationserfolge in Ihrem speziellen Fall. Bedenken Sie, dass die Rehabilitation nur erfolgreich sein kann, wenn Sie selbst alles tun, um Ihre Selbstständigkeit wiederzuerlangen.

14. Regel: Suchen Sie nach guter Hilfe und Pflege Wenn Sie hilfsbedürftig oder pflegebedürftig geworden sind, so suchen Sie nach Möglichkeiten einer guten Hilfe und Pflege. Achten Sie darauf, dass Ihnen durch die Hilfe und Pflege nicht Selbstständigkeit und Selbstverantwortung genommen, sondern dass diese erhalten und gefördert werden. Falls Sie von Ihren Angehörigen betreut werden, so
achten Sie darauf, dass diese nicht überfordert werden und ausreichend Unterstützung erhalten.

15. Regel: Haben Sie Mut zur Selbstständigkeit In belastenden Situationen sollten Sie sich fragen, wie Sie mit dieser Belastung am besten fertig werden, was Ihnen gut tun könnte, mit welchen Menschen Sie zusammen sein möchten, wie Ihnen diese helfen können und wann Ihnen die Hilfe anderer zu viel ist. Wenn Sie Hilfe benötigen, so trauen Sie sich, um Hilfe zu bitten. Haben Sie aber auch den Mut, Hilfe abzulehnen, wenn Sie sich durch diese in Ihrer Selbstständigkeitzu stark eingeschränkt sehen.


* Die „Regeln für gesundes Älter werden“ wurden von Prof. Dr. Andreas Kruse, Heidelberg, im Auftrag der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. anlässlich des Weltgesundheitstages 1999 „Aktiv leben – gesund alt werden“ entwickelt.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Wer erkrankt, sucht tagsüber in der Regel einen niedergelassenen Arzt in seiner Praxis auf. Doch Krankheiten kennen keine Sprechzeiten. Wer außerhalb der Praxisöffnungszeiten an einer akuten Erkrankung leidet, deren Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten (Werk-)Tag aufgeschoben werden kann, der wendet sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst. Dieser Ärztliche Bereitschaftsdienst ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet.

Bei Notfällen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder schweren Unfällen, sollte der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 alarmiert werden.

Die Praxis des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Schwerin befindet sich auf dem Gelände der HELIOS Kliniken, Wismarsche Straße 393-397 und ist

Montag, Dienstag und Donnerstag 19 bis 24 Uhr
Mittwoch 13 bis 24 Uhr
Freitag 16 bis 24 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 7 bis 24 Uhr

besetzt und kann zu diesen Zeiten von den Patienten aufgesucht werden. Wenn die Erkrankung das Aufsuchen der Bereitschaftsdienstpraxis nicht zulässt, sollte die Telefonnummer +49 385 116117 des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes gewählt werden. Hier ist der diensthabende Arzt zu erreichen, der gegebenenfalls zu einem Hausbesuch kommt, wenn dies zur Sicherstellung der akuten medizinischen Versorgung notwendig ist.

Krankenkassen

AOK
Am Grünen Tal 50
19063 Schwerin
Tel.: +49 800 2650800

Barmer GEK
Marienplatz 3
19053 Schwerin
Tel.: +49 385 5008-0

IKK Nord
Ellerried 1
19061 Schwerin
Tel.: +49 385 63730

Techniker Krankenkasse
Wismarsche Straße 142
19053 Schwerin
Tel.: +49 385 59030808

DAK-Gesundheit
Marienplatz 12
19053 Schwerin
Tel.: +49 385 617380-0

KKH
Goethestraße 90/92
19053 Schwerin
Tel.: +49 385 5918650

Salus BKK
Mecklenburgstraße 103
19053 Schwerin
Tel.: +49 385 58102-77

VIACTIV Krankenkasse
Nahverkehr Schwerin GmbH
Ludwigsluster Chaussee 72
19061 Schwerin
Tel.: +49 800 2221211

Sprechzeiten:
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat
von 14 bis 18 Uhr
EG: Raum 126

Impfen von A-Z
Behinderung - Was nun?

In Folge einer Krankheit oder durch einen Unfall kommt es des Öfteren zu körperlichen, geistigen oder seelischen Veränderungen, die nicht nur vorübergehend zu Einschränkungen bzw. zu sozialen Beeinträchtigungen führen.

In dieser Situation sind viele Menschen hilflos, es gibt aber fachliche Hilfe und Unterstützung, z. B. in den Servicestellen der Rentenversicherungsträger oder Krankenkassen, beim Fachdienst Gesundheit im Stadthaus oder in Vereinen der freien Wohlfahrtspflege.

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Raum: 2.013

Am Packhof 2-6
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+49 385 545-2821
+49 385 545-2829
rkubbutat@schwerin.de

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