Unternehmen vor Ort

Unternehmen im Industriepark

Nestle Kaffeekapselwerk Schwerin © Landeshauptstadt Schwerin

Neun Unternehmen sind bereits im Industriepark angesiedelt. Die Nestlé AG betreibt hier Europas größtes Nescafé Dolce-Gusto-Kaffeekapselwerk. Aktuell baut das Schweizer Medizintechnikunternehmen Ypsomed ein neues Werk. FlammAerotec, PTS-precision und ZIM Flugsitz haben ihre hochtechnisierten Fertigungs- und Produktionsstätten im Industriepark errichtet. Rund 800 Frauen und Männer arbeiten im Industriepark Schwerin. Tendenz steigend.

Ein Standort nach Maß

Der Industriepark hält alle Anforderungen an ein modernes Industriegebiet bereit. Vor allem die günstige Lage zum Hamburger Hafen hat zahlreiche Unternehmen bewogen, sich für den Standort zu entscheiden.

Übersicht

Nestlé AG
Kaffeekapseln © Landeshauptstadt Schwerin

Kaffeekapseln für deutschen und europäischen Markt

Seit Herbst 2014 werden in schwerin Kaffeekapseln für den deutschen und europäischen Markt produziert. Die Investition von Nestlé ist eine mit Leuchtturmcharakter, die den Standort Schwerin bekannter und für weitere Unternehmen attraktiver gemacht hat. 220 Millionen Euro wurden in das moderne Kaffeekapselwerk investiert. 

1,2 Milliarden Kaffeekapseln gingen 2016 im Kaffeekapselwerk im Schweriner Industriepark vom Band. 2017 sollen es sogar 1,7 Millionen Nescafé-Dolce-Gusto-Kapseln werden. Acht Kaffee- und Verpackungslinien sind teilweise rund um die Uhr in Betrieb. Sechzehn verschiedene Kaffeesorten werden in Schwerin produziert. Die frischen, rohen Bohnen werden vom Hamburger Hafen direkt nach Schwerin geliefert,  geröstet und weiter verarbeitet.

Im Schweriner Werk arbeiten derzeit 360 Frauen und Männer. Diese Zahl soll in den nächsten Monaten auf 400 steigen.

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FLAMMAEROTEC GmbH
 © Flammaerotec

Bauteile für die Airbusflotte

Die FLAMMAEROTEC fertigt als Partner der Luftfahrtindustrie auf modernen Anlagen Blechumform- und Zerspanteile sowie Nietbaugruppen aus allen metallischen Werkstoffen wie Titan, Aluminium und Stahl - einschließlich der entsprechenden Oberflächenbehandlung. Das Unternehmen ist ein anerkannter Zulieferer der nationalen und internationalen Luftfahrtindustrie und vorwiegend für Airbus. 2005 war die FLAMMAEROTEC GmbH das erste Unternehmen, das sich im Industriepark angesiedelt hat. Das war vor über zehn Jahren. Das Schweriner Werk ist eines von sieben Betriebsstätten der Aachener Flamm-Gruppe. 

FLAMMAEROTEC stellt mehr als 16.000 unterschiedliche Komponenten für Flugzeuge her. Das Unternehmen liefert vor allem Präzisionsbauteile für Airbus. Aber auch Kunden in Österreich, der Schweiz, in Frankreich und den USA werden beliefert. Das Schweriner Werk ist spezialisiert auf anspruchsvolle Bauteile aus Aluminiumlegierungen, Titan und Stahl. Aktuell investiert das Unternehmen in Industriepark. Die Produktionshalle wird auf 20.000 m² vergrößert. Das neue Projekt hat eine Investitionssumme von rund 30 Millionen Euro. 340 Mitarbeiter sind in Schwerin beschäftigt.

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United Caps Schwerin GmbH
Produktion © Landeshauptstadt Schwerin

Kunststoffverschlüsse made in Schwerin

2016 hat die Luxemburger Firmenholding United Caps die erste eigene Produktionsstätte in Deutschland, hier in Schwerin eröffnet. United Caps ist führender Hersteller von Kunststoffdeckeln und -verschlüssen für die Lebensmittelindustrie. In Schwerin werden Verschlüsse für Flaschen und Tetrapacks gefertigt. Im Industriepark wurden 26 Millionen Euro investiert. 40 Mitarbeiter sind im Schweriner Werk beschäftigt.

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PTS-precision GmbH
Hochpräzise Langdrehteile © Nico Pudimat

Hochpräszise CNC-Drehteile

PTS-precision ist Hersteller von hochpräzisen Drehteilen für die Automobil- und Elektroindustrie. In der Eigenfertigung konzentriert sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenz, die Herstellung von CNC-Drehteilen aller Art.

Das Unternehmen ist seit 2009 im Industriepark. Im Schweriner Werk der PTS-precision GmbH werden täglich rund 200.000 hochpräzise CNC-Langdrehteile mit bis zu 32mm Durchmesser auf modernsten Produktionsmaschinen produziert. Diese kommen weltweit beispielsweise in elektrischen Sitz- und Verstellsystemen, in Bohrmaschinen oder Motorsägen zum Einsatz. Das Werk in Schwerin verfügt über einen High-Tech Maschinenpark mit modernster Technologie und Ausstattung. Mittels neuester Maschinen und Anlagen fertigt PTS-precision viele Drehteile, die z. B. auch als Basis für die Verzahnteile von CVT-Capellmann dienen. Durch die Zusammenarbeit mit CVT wird für den Kunden beste Qualität und Flexibilität gewährleistet.

PTS-precision hat 2015 seine Produktionsfläche verdoppelt. In den nächsten Jahren sind weitere Investitionen geplant.

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FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG
Geschäftsführer Hofmann (r.) auf der Messe K © Landeshauptstadt Schwerin

Aus Folien wird Granulat für die Kunststoffindustrie

Die FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG prodziert seit Mitte 2016 im Industriepark. Aus stark verschmutzten Folienabfällen werden in einem innovativen Verfahren hochwertige Polyethylen-Kunststoffgranulate hergestellt. Dabei werden die Folienabfälle gewaschen, von Aufklebern und anderen Verschmutzungen befreit, und in PE-Granulate umgewandelt. Diese Granulate werden wiederum als Rohstoff beispielsweise für die Herstellung Kunststoffteile oder Folien verwendet. Ecophoenixx bietet eine breite Palette an hochwertigen Polyethylen-Granulaten aus Folien-Abfällen. Mithilfe eines neuartigen Reinigungsverfahrens erreichen Ecophoenixx Granulate eine Qualität, die erstmals mit Neuware konkurrieren kann.

Mehr als 20 Millionen Euro hat das Unternehmen im Industriepark Schwerin investiert. Das Wirtschaftsministerium MV hat das Vorhaben mit 6,8 Millionen Euro unterstützt.

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ZIM Flugsitz GmbH
Flugzeugsitze  © ZIM Flugsitz

Gewichtsoptimierte Flugzeugsitze made in Schwerin

Im März 2017 eröffnet die neue Betriebsstätte im Industriepark Schwerin. Das inhabergeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Markdorf in Baden-Württemberg stellt gewichtsoptimierte Flugzeugsitze für die Economy, Premium Economy und Business Class für die verschiedensten Airlines und Airbus her. ZIM Flugsitz investiert am Standort Schwerin rund 8,5 Millionen Euro.

Die neue Produktionsstätte hat eine Größe von 7.500 m². 80 neue Arbeitsplätze entstehen mit der Investition. Rund 20.000 Flugzeugsitze sollen jährlich in Schwerin vom Band gehen. Die Produkte des Unternehmens aus dem baden-württembergischen Markdorf überzeugen immer mehr Airlines. Die ZIM Flugsitz GmbH liefert seine Produkte an die Lufthansa, Eurowings, Singapore Airlines, Thai Airways und zahlreiche weitere namhafte Fluglinien und Airbus.

Die Nähe zum Hamburger Hafen und die schnelle Verfügbarkeit von erschlossenen Gewerbeflächen waren entscheidende Faktoren für die Ansiedlung.

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Ypsomed AG
Produktion © Ypsomed

Pens für Selbstbehandlung von Diabetes

Eine weitere Ansiedlung aus der Schweiz. Aktuell laufen die Bauarbeiten für das neue Werk des Schweizer Medzintechnikunternehmens Ypsomed. Es entsteht auf einer 10 Hektar großen Fläche im Industriepark. Am 26. september erfolgte der erste Spatenstich für das neue Werk. Im Oktober soll mit den Rohbauarbeiten begonnen werden. Ypsomed wird im Industriepark Pens für die Selbstbehandlung von Diabetes herstellen. Das Werk wird mit hochmodernen Reinräumen, Kunststoffspritzmaschinen, Bedruckungsanlgen und Montage- und Verpackungsautromaten ausgestattet. Die Firma plant innerhalb von fünf Jahren rund 150 neue Stellen im Industriepark zu schaffen. 100 Millionen Euro sollen in den Werksneubau und Maschinen für die hochautomatisierte Fertigung investiert werden.

Mehr zum Unternehmen erfahren Sie unter: www.ypsomed.com

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BVS Systemtechnik GmbH
Produktion © BVS Blechtechnik

Prototypen und Kleinserien von Feinblech-Erzeugnissen

In strategischer Partnerschaft mit dem Flugsitzfertiger ZIM werden im Neubau der BVS Systemtechnik hauptsächlich Baugruppen für deren Flugsitze hergestellt. Neben diesem Schwerpunkt richtet sich die neue Tochterfirma in Schwerin für Prototypen und Kleinserien von Feinblech-Erzeugnissen sowie neue Aufträge in Norddeutschland aus. Im Industriepark Schwerin ist die Beschäftigung von 20 bis 25 neuen Mitarbeitern für BVS Systemtechnik geplant, die an einer Stanz-Laser-Kombianlage, zwei Biegemaschienen und im Montagebereich kundenspezifische Blechprodukte realisieren. Zusätzlich werden die Prozesse Entgraten, Schleifen, Schweißen und Nieten/Einpressen auf einer gesamten Produktions- und Lagerfläche von 3.000 m² abgedeckt.

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Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH (SAS)
SAS © Rainer Cordes

Strom aus Biomasse

Die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH (SAS) betreibt im Industriepark Schwerin eine Bioverwertungsanlage. Im November 2014 konnte die erste Kilowattstunde Strom aus Bioabfall in der Bioverwertungsanlage erzeugt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Die Bakterien im Fermenter der Anlage arbeiten bereits fleißig. Bei der Vergärung der Bioabfälle setzen sie Methan und Kohlendioxid frei, die Hauptkomponenten des Biogases. In einem Blockheizkraftwerk wird das Biogas in Strom und Wärme umgewandelt.
Zukünftig soll die Anlage bis zu 2,6 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen. Das reicht, um etwa 1.000 Privathaushalte ein Jahr lang zu versorgen. Ein Teil davon, etwa 0,7 Millionen Kilowattstunden, wird für den Eigenbedarf der Bioabfallverwertungsanlage genutzt, der Rest wird in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist.

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