© Timo Roth

Anmutige Parklandschaft

... mehrere Gärten aus verschiedenen Jahrhunderten vereinend, umringt das Schloss. Berühmte Landschaftsarchitekten schufen ein Gesamtkunstwerk aus geometrischen Blumenrabatten und naturbelassenen Schilfgürteln, aus Kreuzkanal und Wasserspielen, Alleen und Laubengängen, Terrassen und Skulpturen. Zwischen uralten Bäumen und frischen Tulpen lenken großartige Sichtachsen die Blicke immer wieder zum Schloss, zum See und zur Stadt. Neben Heckengarten, Küchengarten und weiteren Teilen gehört auch der Garten am Marstall zu dem weiträumigen Park. Er befindet sich am anderen Ufer und bietet einen sagenhaften Blick auf die stattliche Silhouette des Schlosses. Die gesamte, 25 Hektar umfassende Anlage wurde zur Bundesgartenschau 2009 nach historischen Plänen rekonstruiert und präsentiert sich heute in exzellentem Zustand. So gilt der Schlossgarten als eindrucksvolles Gartendenkmal von hohem nationalen Rang.

© SMG Catharina Groth

Dreidimensional

 ... inszeniert aus Pflanzen und Skulpturen. Das eindrucksvolle Gartendenkmal wurde zur Bundesgartenschau 2009 nach historischen Plänen rekonstruiert und ergänzt – unter anderem durch eine schwimmende Wiese. Der Kern des Areals – der großherzogliche Schlossgarten – gilt als eine der schönsten und bedeutendsten Barockanlagen Deutschlands. Hochkarätige Veranstaltungen nutzen die durchkomponierte Kulisse und steigern ihrerseits Schwerins divenhaftes Image. Vor allem der Schweriner Gartensommer begeistert mit Konzerten und Umzügen, mit Schlossfest und Feuerwerk. Feine Lokalitäten kredenzen dazu kulinarische Glanzlichter.

© Timm Allrich

Schwimmende Wiese

Wie ein riesiges Strandtuch breitet sich die Schwimmende Wiese an der Ostseite des Burgsees aus. Die Gartenanlage wurde zur Bundesgartenschau entworfen und umgesetzt als Garten des 21. Jahrhunderts. Mittlerweile ist sie fester Bestandteil der Gärten und Parks in Schwerin, Treffpunkt und Anziehungspunkt für Sonnenhungrige. Von ihren Terassenstufen aus hat man einen traumhaften Blick auf das Schweriner Schloss. Sie schaukelt bei Wellengang nicht hin und her, dennoch wirkt die Schwimmende Wiese – ringsum umgeben von Wasser – wie eine Insel aus anderer Zeit: der Zukunft. Die streng rechteckige Fläche scheint zu schweben. Kontrastreich und fast wellenartig indes mutet die gärtnerische Gestaltung an: Sanft geschwungene Blumenhügel erstrecken sich zwischen dem Rasengrün über das Areal, während das Wasser des Burgsees die Uferkanten umspielt. Kleine Brücken führen aus dem Schweriner Schlossgarten hinüber zu dem modernen Ruhepol; eine schlichtweiße Säulenhalle verbindet den Bertha-Klingberg-Platz mit dem Sonnenliegeplatz.

Dabei blieb die barocke Grundstruktur erhalten, während die angrenzende Umgebung, der Greenhousegarten, Nutzgärten und die Uferzonen landschaftlich nach englischem Vorbild verändert wurden. Von einer beabsichtigten Umgestaltung zu einem Volkspark in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts blieb der Garten weitgehend verschont. Er hat heute eine Größe von ca. 25 Hektar.

Wer durch den Schlossgarten wandelt, unternimmt zeitgleich eine Reise durch die Epochen fürstlicher Gartenkunst. Ursprünglich als Lustgarten nach französischem Vorbild angelegt, präsentiert sich der traumhaft schöne Barockgarten – gesäumt von Alleen, als Mittelpunkt der Anlage. Raschelnde Laubengänge und der Kreuzkanal führen bis zu den Kaskaden. Die Symmetrie der Blickachsen wird selbst von den zahlreichen Plastiken Permosers weitergeführt.

© Wohlthat Entertainment

Grüne Bühne

Der Schweriner Schlossgarten steht alljährlich im Mittelpunkt des Schweriner Kultur- und Gartensommers. Ob zum Schlossfest, während des Gourmetgartens oder der SchlossgartenLust. Hier ist auch die Freilichtbühne zuhause, auf der in der warmen Jahreszeit zahlreiche Konzerte vor der imposanten Schlosskulisse stattfinden.