Übergang Schule - ­Ausbildung - Beruf

Übergang Schule - Ausbildung - Beruf

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Seit Inkrafttreten des SGB II sind drei Sozialleistungsträger für die Betreuung Jugendlicher unter 25 Jahren zuständig: Agentur für Arbeit, Jobcenter sowie die Träger der Jugendhilfe. Jeder Träger zeichnet sich in der Praxis durch ein umfassendes und professionelles Hilfe- und Dienstleistungsangebot aus, mit dem die Bedarfslagen Jugendlicher gezielt adressiert werden. Kernkompetenzen der Jugendhilfe liegen in der Jugendsozialarbeit und bei den Hilfen zur Erziehung. Die Agenturen für Arbeit sind erst Dienstleister in der beruflichen Beratung und in der Ausbildungsvermittlung. Die Jobcenter schließlich bieten professionelles Know-how bei der beruflichen Integration von Jugendlichen mit komplexen Bedarfslagen. Um die Koordination und ggf. auch Verzahnung des Angebotes in der Landeshauptstadt Schwerin zu verbessern, wurde nachfolgendes Material erarbeitet.

Flyer Wegweiser

JuSt - Jugend Sträken im Quartier

 © Programmlogo

Das Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wird seit Jahresbeginn 2015 zunächst für vier Jahre in benachteiligten Stadt‐und Ortsteilen von 185 Kommunen in 15 Bundesländern umgesetzt. Dafür stehen rund 115 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und 5 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.

Das ressortübergreifende ESF‐Vorhaben unterstützt junge Menschen mit Startschwierigkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf mit aufsuchender Arbeit, Beratung und Einzelfallhilfe (Jugendsozialarbeit). Ziel ist, individuelle Hürden auf dem Weg Richtung Ausbildung und Arbeit zu überwinden und eine schulische, berufliche und soziale Integration zu ermöglichen. Ergänzend können Mikroprojekte realisiert werden, die neben der Entwicklung der Jugendlichen der Aufwertung von Quartieren dienen.
Informationen zum Programm finden sich unter: www.jugend-staerken.de

Antragsteller des Projektes ist die Landeshauptstadt Schwerin. Die Steuerungs- und Koordinierungsverantwortlichkeit des Bundesmodellprogramms auf kommunaler Ebene obliegt dem Fachdienst Jugend. Die Koordinierungsstelle arbeitet eng mit weiteren Akteuren der Übergangsgestaltung – auch denen anderer Rechtskreise - zusammen. Zudem vertritt sie die Anliegen der Jugendsozialarbeit auf kommunalpolitischer Ebene und gegenüber der Fachöffentlichkeit. Die Koordinierungsstelle bemüht sich um Verstetigung des Projektes und baut zu diesem Zweck Pressekontakte auf und betreibt Öffentlichkeitsarbeit.

JUSTiQ unterstützt junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren i.S.d. §13 SGB VIII die von den Angeboten der allgemeinen und beruflichen Bildung, Grundsicherung für Arbeitssuchende und/ oder Arbeitsförderung nicht mehr erfasst/ erreicht werden und zum Ausgleich ihrer sozialen Benachteiligungen und/ oder individuellen Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf sozialpädagogische Unterstützung im Rahmen der Jugendhilfe angewiesen sind.

Hierzu wurden zwei Anlaufstellen in den ausgewählten Fördergebieten Neu Zippendorf/ Mueßer Holz und Lankow geschaffen. Innerhalb der Quartiere wird dadurch ein Mehrwert geschaffen.

Zur Umsetzung des Modellprogramms JUSTiQ arbeiten in der Landeshauptstadt Schwerin der Verbund für Soziale Projekte und der Deutschen Angestellten Akademie seit 2015 mit 4 operativen Fachkräften (3,125 VZÄ) in enger Kooperation unter dem Schweriner Projektnamen „JuSt-JugendStärken“ zusammen.

Das Projekt erhält Zuwendungen in Höhe von insgesamt bis zu 600.000 Euro. Die Kofinanzierung der Landeshauptstadt Schwerin beträgt für den Projektzeitraum 20% bis zu 150.000 Euro. Dies wird in Form von Personalgestellung für die Koordinierungsstelle sowie zusätzlichem Geldmittelfluss erbracht.

Kontaktdaten der Projektträger

Deutsche Angestellten-Akademie GmbH (DAA)

Mitarbeiter: Herr Uwe Kabacher
Anlaufstelle JuSt:
Ziolkowskistraße 42, 16063 Schwerin/Rahlstedter Str. 29, 19057 Schwerin
Tel.-Nr.: +49 385 6443718
Mobil: Herr Kabacher +49 173 1026713
E-Mail: just.uk@daa.de
E-Mail: just.rr@daa.de
Homepage: www.daa-mv.de

Verein für soziale Projekte gGmbH (VSP)

Mitarbeiter: Herr Matthias Hempel
Anlaufstelle JuSt:
Rahlstedter Str. 29, 19057 Schwerin/Ziolkowskistr. 42, 19063 Schwerin
Tel.-Nr.: +49 385 555720-12
Mobil: +49 176 41826960
Homepage: http://kompag.vsp-ggmbh.de/
E-Mail: just.mh@vsp-ggmbh.de

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Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin - Fachdienst Jugend

Herr Rene Scherke
Sozialarbeiter/-pädagoge Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit
Raum: 3.001

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin
+49 385 545-2115
+49 385 545-2009
rscherke@schwerin.de

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Koordinierungsstelle

Landeshauptstadt Schwerin - Fachdienst Bildung und Sport

Herr Thomas Schuklat
Raum: 3.062

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin
+49 385 545-2206
+49 385 545-2009
tschuklat@schwerin.de