Weitere Ansiedlung im Industriepark Schwerin - Richtfest bei BVS Systemtechnik Fri Oct 06 11:25:26 CEST 2017

 © Landeshauptstadt Schwerin/Kathrin Hoffmann

Die Landeshauptstadt Schwerin freut sich über eine weitere Ansiedlung im Industriepark Schwerin. Am 6. Oktober 2017 feiert das Unternehmen BVS Systemtechnik GmbH Richtfest für den Bau einer neuen Produktionsstätte. Das Unternehmen wird von Familie Steiner geführt. Im Frühjahr 2018 soll die Produktion des Unternehmens starten. Die BVS Systemtechnik GmbH hat sich auf die Feinblechverarbeitung spezialisiert. Die Richtkrone wurde im Beisein von Wirtschaftsminister Harry Glawe, Oberbürgermeister Rico Badenschier, der Familie Steiner und zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft gesetzt.

Mit dem feierlichen Richtfest ist ein weiterer Schritt für das neue Bauvorhaben im Industriepark Schwerin vollzogen. In strategischer Partnerschaft zum Flugzeugsitzfertiger ZIM Flugsitz GmbH werden im Neubau hauptsächlich Baugruppen für deren Flugzeugsitze hergestellt. Neben diesem Schwerpunkt richtet sich die Firma auf Prototypen und Kleinserien von Feinblecherzeugnissen sowie neue Aufträge in Norddeutschland aus. Im Werk werden eine Stanz-Laser-Kombianlage, zwei Biegemaschinen und ein Montagebereich aufgebaut. Mit der neuen Tochterfirma in Schwerin erweitert die BVS Blechtechnik in Böblingen ihre Produktionskapazität für kundenspezifische Blechprodukte.

Im Industriepark entstehen dadurch 25 neue Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe. Harald Steiner übernimmt als Geschäftsführer die BVS Systemtechnik und koordiniert zusammen mit einem Betriebsleiter vor Ort die Arbeiten im Werk.

Der Industriepark hat - vor allem in den vergangenen drei Jahren - eine sehr positive Entwicklung genommen. Sieben hoch moderne Unternehmen produzieren inzwischen hier. Aktuell werden zwei neue Vorhaben umgesetzt. Fast zeitgleich mit dem neuen BVS-Werk entsteht  eine neue Produktionsstätte für den Schweizer Medizintechnikhersteller Ypsomed.

Im Vorfeld der Investition erfolgte die Baureifmachung des 2,5-Hektar-Areals durch die Landeshauptstadt Schwerin. Dazu waren umfangreiche Maßnahmen des Artenschutzes und der Munitionsberäumung notwendig, um den Start für die Bauarbeiten vorzubereiten. Die Baureifmachung wurde mit Fördermitteln des Landes und des Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union unterstützt.  

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