Gute Nachrichten für alle Schwerinerinnen und Schweriner: Die Landeshauptstadt wird 100 zusätzliche Sitzbänke im gesamten Stadtgebiet aufstellen. Dafür sollen 200.000 Euro verwendet werden, hat die Stadtvertretung entschieden. Das Geld kommt aus einem Förderprogramm. Es soll Städten und Gemeinden helfen, ihre Infrastruktur zu verbessern.
„Wir wollen das 100-Bänke-Programm möglichst schnell umsetzen und im Frühjahr kommenden Jahres mit der Ausschreibung der Aufträge beginnen“, erklärt SDS-Werkleiter Daniel Riemer. Und so geht es weiter: Der städtische Eigenbetrieb SDS, der sich um die öffentlichen Grünflächen in Schwerin kümmert, stellt Pläne für alle 18 Ortsteile zur Verfügung, die in Frage kommende städtische Flächen ausweisen.
Dann sind die Einwohnerinnen und Einwohner gefragt: Sie kennen ihren Stadtteil am besten und können Standorte vorschlagen, wo zusätzliche Sitzgelegenheiten gebraucht werden und gut hinpassen. Diese Wünsche nimmt die jeweilige Ortsteilvertretung entgegen. Bis Ende des Jahres sollen alle Vorschläge beim SDS ankommen. Dort werden sie unter Einbeziehung des Senioren- und Behindertenbeirates geprüft. So wird darauf geachtet, dass die Bänke für alle gut nutzbar sind. Das letzte Wort hat der Werkausschuss des SDS unter Beteiligung der Ortsteilvertretungen.
