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Bürgerbeteiligung zu Bauvorhaben geht weiter - Entscheidung des Hauptausschusses im Februar 11.01.2017

Einen Tag vor der ersten Anliegerversammlung zur Sanierung der Straße Großer Moor hat der zuständige Dezernent für Bauen und Verkehr Bernd Nottebaum die vierwöchige Online-Bürgerbeteiligung im Forum Schwerin ausgewertet: „Verglichen mit unserer ersten Online-Beteiligung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK, wo es 100 Diskussionsbeiträge gegeben hat, war die Resonanz auf unsere beiden Diskussionsrunden zur Sanierung des Großen Moor und des Schlachtermarktes mit 22 bzw. 17 Beiträgen zwar eher bescheiden, aber genauso fundiert. Die wesentlich höheren Zugriffszahlen zeigen außerdem, dass viele Bürgerinnen und Bürger das Forum auch einfach dazu genutzt haben, um sich ausführlich über die Bauvorhaben zu informieren“, resümiert Nottebaum.

Das Meinungsspektrum war nicht einheitlich: Plädierten die einen für eine konsequente Verkehrsberuhigung der Straße ohne die beabsichtigte Verbreiterung auf 5,50 Meter, so sahen andere eine breite Straße mit sicherem Begegnungsverkehr als unbedingt notwendig an. Hinweise, Fragen und Vorschläge bezogen sich auf die schwierige Parkplatzsituation bis hin zur kompletten Ausweisung der Straße als Anwohnerparkzone, auf die Führung des Fahrradverkehrs und nötige Fahrradstellplätze am Übergang zur Fußgängerzone, die Breite der Gehwege, Sitzgelegenheiten sowie das Verkehrskonzept insgesamt. Einigkeit herrschte, dass der Alleen-Charakter der Straße erhalten bleiben müsse, wobei der Erhalt der Bestandsbäume nicht im Vordergrund stand. Hier, wie auch beim Schlachtermarkt, wurde die Frage aufgeworfen, ob es bei Ersatzpflanzungen auch eine Alternative zu den bisherigen Lindenbäumen geben kann.

Auch zu den drei Neugestaltungsvarianten für den Schlachtermarkt gab es kein einheitliches Votum. Die drei Varianten sind sich aufgrund der denkmalpflegerischen Vorgaben für den Platz ziemlich ähnlich. Vor allem zur Treppenvariante gab es Pro und Kontra. In der Diskussion stand die Frage der Verkehrsberuhigung bis hin zur generellen Beschränkung auf den Anlieger- und  Lieferverkehr im Vordergrund. Auch eine Verbesserung der Toilettensituation, der Ausgestaltung der Müllentsorgungsplätze, genügend Sitzgelegenheiten und Papierkörbe wurden angemahnt.„Wir werden jetzt die Diskussion in den beiden Anliegerversammlungen abwarten, die an diesem Mittwoch (11.1.) zum Großen Moor und am nächsten Mittwoch (18.1.) zum Schlachtermarkt stattfinden. Eine abschließende Entscheidung wird nach der Diskussion im Verkehrsausschuss der Hauptausschuss der Stadtvertretung Anfang Februar treffen“, so der zuständige Dezernent Bernd Nottebaum.
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