Vertretungsmodell entlastet Eltern und Tagespflegepersonen 05.12.2018

Ab Januar können Eltern beim  krankheitsbedingten kurzfristigen Ausfall ihrer  Kindertagespflegeperson ihr Kind in der Vertretungseinrichtung „Däumelinchen“ von Tatjana Kühl in der Sebastian-Bach-Straße 35  betreuen lassen. © Landeshauptstadt Schwerin/Mareike Diestel

Ein lang gehegter Wunsch von Schweriner Eltern und Tagesmüttern geht in Erfüllung: Dank einer Förderung des Schweriner Sozialministeriums in Höhe von 78.000 Euro kann die Landeshauptstadt jetzt in diesem Bereich ein Vertretungsmodell einführen. Eltern können damit ab Januar beim  krankheitsbedingten kurzfristigen Ausfall ihrer  Kindertagespflegeperson ein alternatives Angebot in Anspruch nehmen und ihr Kind in einer zentralen Vertretungseinrichtung betreuen lassen.

Basis dafür ist ein Kooperationsvertrag der Stadt mit der Tagespflegeeinrichtung „Däumelinchen“ in der Sebastian-Bach-Straße 35. Die Vertretungsregelung greift je Krankheitsfall für eine Dauer von bis zu 10 Tagen, in Ausnahmefällen auch länger, wenn freie Kapazitäten dies zulassen. Bis zu fünf Kinder kann die Tagespflegeinrichtung zusätzlich betreuen.

„Das Platzangebot von 220 Plätzen der zurzeit 65 Schweriner Tagesmütter und Tagesväter leistet einen wichtigen Beitrag, um das gesetzlich verbriefte Recht von Eltern auf Kinderbetreuung in unserer Stadt zu erfüllen. Mit der Vertretungsregelung ist es möglich, unvorhergesehene kurzfristige  Ausfälle auszugleichen, die berufstätige Eltern in große Schwierigkeiten bringen können. Wir sichern mit dieser Lösung ab, dass die Qualität der Betreuung auch im Vertretungsfall nicht leidet“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier.

Seit November besucht die Vertretungsbetreuerin Tatjana Kühl andere Tagespflegeinrichtungen in der Stadt, damit die Kinder zu ihr eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen können. Die Jungen und Mädchen besuchen aber auch die Vertretungseinrichtung, um die neue Umgebung kennenzulernen.  „Im neuen Jahr kann dann die Vertretungsregelung starten“, freut sich Tatjana Kühl. „Ich bin gespannt, wie das Angebot angenommen wird.“  Die Stadt will die Wirksamkeit und die Inanspruchnahme des Vertretungsmodells nach einem Jahr überprüfen, um im Bedarfsfall nachsteuern zu können.

Darüber hinaus wird momentan durch die Verwaltung gemeinsam mit der AWO an der Einführung eines weiteren Vertretungsmodells gearbeitet.

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