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300 Jahre Conrad Ekhof - Sonderausstellung betrachtet Ekhofs Wirken in Schwerin 13.08.2020

OB Dr. Rico Badenschier (rechts) eröffnete gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Stadtgeschichtlichen Sammlung Dr. Jakob Schwichtenberg die Ausstellung auf dem Innenhof. © Landeshauptstadt Schwerin

Zum 300. Geburtstag von Conrad Ekhof - dem Vater der Schauspielkunst und Gründer der ersten deutschen Theater-Akademie - zeigt das Kulturinformationszentrum (KIZ) eine Sonderausstellung der Stadtgeschichtlichen Sammlung, die Ekhofs Wirken in Schwerin betrachtet. Ausgewählte kunstgewerbliche Arbeiten aus den Sammlungen der Museen der Landeshauptstadt Schwerin illustrieren Ekhofs Wirkungszeit in Schwerin, u. a. werden zwei Teller der Schweriner Fayencemanufaktur Appelstädt gezeigt.

„Unzweifelhaft gehört Conrad Ekhof zu den prägenden Gestalten der deutschen Theatergeschichte. Die Gründung der ‚Akademie der Schönemannischen Gesellschaft‘ geht auf seine Initiative zurück. Damit wurde ein Meilenstein gesetzt und dieser steht in Schwerin“, sagte Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier bei der Eröffnung.

Genau vor 300 Jahren am 12. August, wurde er in Hamburg geboren. Sein Debüt feierte der Neunzehnjährige im Januar 1740 in Lüneburg. Nur wenige Monate später, am 14. September, gastierte der Schauspieler erstmals in Schwerin. Der Ort der ersten hiesigen Vorstellung war das Rathaus.

Seinen Karrierehöhepunkt erlebte er jedoch nicht in Mecklenburg, sondern in Gotha. Dort wurde er zum Theaterdirektor ernannt. Seine realistische Darstellungskunst machte ihn zum „Geburtshelfer“ des bürgerlichen Trauerspiels auf den deutschen Bühnen. Historischen Ruhm errang er allerdings abseits jener Bretter. Als Lehrmeister künftiger Schauspielergenerationen und Theaterhistoriker wurde Ekhof zum Eckstein des modernen Theaters, das auch durch sein Wirken zur kulturellen Institution heranreifte. Die dafür nötige Ruhe und Souveränität erhielt er während seiner Schweriner Jahre zwischen 1751 und 1756.

Bis zum 14. September 2020 ist die Sonderausstellung im KIZ, Puschkinstraße 13, montags bis mittwochs in der Zeit von 9 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr sowie donnerstags zwischen 9 – 13 Uhr und 14 – 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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