Mit neuem Programm gegen den Fachkräftemangel - Arbeitsmarktintegrations­programm verabschiedet 15.12.2017

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Fachkräftebedarf, Zuwanderung, Langzeitleistungsbezug, Übergang Schule-Beruf: Das sind nur einige der Herausforderungen, um die sich rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Schwerin gegenwärtig kümmern. Zusammengefasst sind diese Aufgaben im Arbeitsmarktintegrationsprogramm, kurz AIP, für das kommende Jahr. In diesem Programm legt das Jobcenter fest, mit welchem Maßnahmemix eine erfolgversprechende Integrationsarbeit erfolgen soll. Nach Beteiligung des Beirates und Zustimmung der Trägerversammlung wurde das neue AIP für 2018 verabschiedet und zur Schaffung von Transparenz im Internet veröffentlicht (www.schwerin.de/jobcenter). Aufgrund der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt stellt der Bund für das nächste Jahr aller Voraussicht nach weniger Budget zur Verfügung. Für Schwerin bedeutet dies eine Reduzierung des Gesamtbudgets um voraussichtlich 3,9% bzw. 791.476 EUR. Mit einem zielgerichteten Ressourceneinsatz will das Jobcenter Schwerin dennoch im kommenden Jahr mehr Frauen und Männer in den Arbeitsmarkt integrieren und damit die Hilfebedürftigkeit weiter reduzieren. „Wir werden intensiv in die Fort- und Weiterbildung investieren. Angesichts des bestehenden Fachkräftemangels möchten wir möglichst vielen Kundinnen und Kunden geeignete Maßnahmen zur Verfügung stellen, die ihre Aussichten, einen Job zu finden erheblich verbessern“, so die Bereichsleiterin für Markt und Integration, Monique Mikula. Dies soll erreicht werden, indem für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen trotz insgesamt verringertem Neugeschäft mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden. Durch fehlende berufliche Abschlüsse oder lange Zeiten der Arbeitslosigkeit sind viele Kundinnen und Kunden des Jobcenters derzeit nur im Helferbereich vermittelbar. Dies aber wird weder den Erfordernissen des Arbeitsmarktes nach qualifizierten Kräften noch den (finanziellen) Vorstellungen vieler Arbeitssuchender gerecht. Bei allen Aktivitäten will das Jobcenter auch die Gruppe der Zuwanderer mit Fluchthintergrund im Blick behalten. Sie werden mit verschiedenen Maßnahmen an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt. Unterstützt wird die Integrationsarbeit dabei durch das Joblotsenprogramm des Landes, welches ab Januar mit 5 Joblotsen startet.

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