Energieminister Pegel übergibt Fördermittel für Städtebau und LED-Beleuchtung 31.07.2017

Die Beleuchtung in der Plater Straße wird erneuert und auf LED umgerüstet. © Landeshauptstadt Schwerin / Michaela Christen

Die Landeshauptstadt Schwerin plant, im kommenden Jahr die Landreiter- und Hospitalstraße zu erneuern und erhält dafür 369.000 Euro Städtebaufördermittel.  Energieminister Christian Pegel hat für diese sowie für vier weitere Maßnahmen zur Erneuerung der Straßen- bzw. Bürobeleuchtung am Montag die entsprechenden Förderbescheide an Oberbürgermeister Rico Badenschier übergeben.

„Mit der Erneuerung der Landreiter- und Hospitalstraße wird die städtebauliche Gesamtmaßnahme ‚Schelfstadt‘ fortgesetzt, die seit 1991 mit knapp 50 Millionen Euro Städtebaufördermitteln von Bund und Land unterstützt wurde. Es freut mich sehr, dass mit der Sanierung dieses Straßenzugs einer der letzten Missstände im Straßenraum dieses beliebten Stadtviertels im Herzen der Landeshauptstadt beseitigt wird“, sagte Infrastrukturminister Christian Pegel bei der Übergabe des Förderbescheids für diese Maßnahme, bei der der bereits erneuerte Kreuzungsbereich der Bergstraße ausgespart wird.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahmen in der  Landreiter- und Hospitalstraße betragen rund 580.000 Euro.  Der 240 Meter lange Abschnitt zwischen Schelfstraße und Werderstraße im Sanierungsgebiet „Schelfstadt/Altstadt“ soll saniert werden. Sowohl die Landreiter- als auch die Hospitalstraße befinden sich in stark sanierungsbedürftigem Zustand. Beide Straßen sowie die Gehwege sind sehr uneben.

In der Landreiterstraße sollen kleine Pflastersteine verlegt werden. Die Hospitalstraße wird mit großen Pflastersteinen befestigt. Die Gehwege werden im üblichen Gestaltungsmuster der Schelfstadt, mit gelben Ziegelsteinen, hergestellt. Die Maßnahme soll 2018 realisiert werden.

LED für Holstein-Haus, Schlossgartenallee, Adam-Scharrer-Weg, Plater Straße

Für die Umstellung der Ausstellungs- und Bürobeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik im Schleswig-Holstein-Haus erhält die Landeshauptstadt einen Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro (Fördersatz 60 Prozent). In den Ausstellungsräumen sollen die Halogen- durch LED-Strahler ersetzt werden. Von den zurzeit 176 Leuchten wird bei dieser Teilnahmaßnahme bis September etwa jede Dritte Leuchte ausgetauscht. So können pro Jahr rund 2.800 Kilowattstunden Strom und rund sieben Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. „Damit erhöht sich die Umweltfreundlichkeit dieser kulturellen Einrichtung des Kulturbüros enorm. Aber auch die Qualität und Professionalität des Schleswig-Holstein-Hauses als zeitgemäßer Ausstellungsort steigt. Besucher können hochwertige Kunst zukünftig quasi in einem neuen Licht betrachten“, so Oberbürgermeister und Kulturdezernent Rico Badenschier.

Ein weiterer Zuwendungsbescheid über 59.336,99 Euro (Fördersatz 50 Prozent) dient der Erneuerung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Schloßgartenallee. Dort soll der Bereich Parkweg bis zum Franzosenweg umgerüstet werden. Hierbei werden 17 Leuchten inklusive Masten und Kabel durch 20 neue Leuchten ersetzt. Dadurch werden jährlich mehr als 6.800 Kilowattstunden Strom und rund vier Tonnen Kohlendioxid eingespart.

„Mit der Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung leisten die Kommunen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, lobte Christian Pegel, zugleich auch Energieminister. Dass sie damit langfristig ihre Stromkosten senken, sei eine schöne Nebenwirkung.  „Die Leuchten sind in der Anschaffung nicht billig. Hier haben sich unsere Programme bewährt, mit denen wir seit zehn Jahren Projekte zur Einsparung von Kohlendioxid-Emissionen nach der Klimaschutzrichtlinie fördern.

Ein Zuschuss in Höhe von 56.733,12 Euro (Fördersatz 50 Prozent) wird auch bei der Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Adam-Scharrer-Weg eingesetzt. Dort sollen die 16 vorhandenen Leuchten durch 16 neue Leuchten inklusive Masten und Kabel nach dem neuesten Stand der Technik ersetzt werden. Neben einer Einsparung von 7.526,400 Kilowattstunden Strom im Jahr können jährlich 4,237 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Um die Straßenbeleuchtung in der Plater Straße in Schwerin zu erneuern, erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 95.443,37 Euro (Zuschuss 50 Prozent). Die vorhandenen 40 Natriumdampf-Hochdrucklampen sollen durch 55 Leuchten mit LED-Technik ersetzt werden. Auch 36 neue Masten sowie rund 1.500 Meter Kabel werden erneuert. Durch verringerte Abstände zwischen den Leuchten wird die Straße besser ausgeleuchtet. Jährlich können durch diese Maßnahme rund 12.000 Kilowattstunden Strom und rund sieben Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Diese Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

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