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Unternehmensbesuch bei Airsense Analytics GmbH / Neue Arbeitsorganisation weckt Interesse 23.07.2021

BU: Oberbürgermeister Badenschier mit den Geschäftsführern Dr. Andreas Walte (l.) und Wolf Münchmeyer (r) und Kathrin Hoffmann aus Wirtschaftsförderung © Airsense GmbH

 

Die im Schweriner Technologiezentrum ansässige AIRSENSE Analytics GmbH, führender Hersteller von Gefahrstoffdetektoren, setzt auf zukunftsfähige Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur.  Dabei sollen bestehenden Denk- und Handlungsweisen innerhalb des Unternehmens aufgebrochen werden, um eine neue, agilere Arbeitsorganisation einzuführen. Agil heißt in diesem Zusammenhang, die Prozesse nicht von der Spitze nach unten zu denken, sondern von der Basis nach oben. Ein Wandel, den Airsense mit einem Audit durch die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) begleiten und überprüfen lässt. Die erste Phase wurde im Juni 2021 abgeschlossen.

„Wir sind ein komplexes Unternehmen mit knapp 60 Mitarbeitern und bilden die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung unserer Kerntechnologie, der Herstellung bis hin zu Export und Marketing unserer fertigen Geräte hier in Schwerin ab. Das stellt uns täglich vor besondere Herausforderungen. Alle müssen im Gleichtakt schwingen“, erklärt Geschäftsführer Wolf Münchmeyer Oberbürgermeister Rico Badenschier bei einem Unternehmensbesuch am Donnerstag (22. Juni).

Bei seinem Rundgang mit den beiden Gründern und Geschäftsführern Dr. Andreas Walte und Wolf Münchmeyer weckten die agilen Arbeitsformen das besondere Interesse des Schweriner Verwaltungschefs. Auch in der Stadtverwaltung wurde die agile Herangehensweise schon erfolgreich erprobt - bei der Einführung der digitalen Baugenehmigung. „Moderne Arbeitsorganisation ist heute in einer Verwaltung ein entscheidender Punkt. Wie rasant sich der Wandel vollzieht, haben wir unter Pandemiebedingungen gelernt“, sagt Badenschier.

Die Geräte von Airsense Analytics werden unter anderen bei Feuerwehren, beim Zoll, in der Luftfahrt oder bei Logistikunternehmen eingesetzt, überall dort, wo Gefahrenstoffen aufgespürt werden müssen. Sie waren auch schon bei Olympia, bei der Fußball WM und anderen Großveranstaltungen im Einsatz. Ein neues Geschäftsfeld ist die Schifffahrt.

„Wir müssen uns und die Geräte immer weiterentwickeln und neue Kunden akquirieren. Wir haben zahlreiche ausländische Kunden. In der Corona-Pandemie ist es für uns eine Herausforderung, neue Geschäfte anzubahnen. Dafür haben wir extra ein Studio aufgebaut, um mit unseren Geschäftskunden live in Kontakt zu treten“, berichtet Dr. Andreas Walte.

Dabei ist das Ineinandergreifen aller Unternehmensbereiche, die Kommunikation, die Kompetenzen, die Führung und nicht zuletzt auch das Wohlbefinden der Belegschaft von entscheidender Bedeutung. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit bietet uns dafür ein Rahmenwerk, in dem jeder Mitarbeiter in der Lage ist, selbst seinen Arbeitsplatz umzugestalten und eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der er leistungsfähig wird oder bleibt.

Zum Start des INQA-Audits wurde eine Befragung der Belegschaft und der Geschäftsleitung zum aktuellen Stand der Organisations- und Personalpolitik im Hinblick auf vier Felder durchgeführt: Führung, Vielfalt & Chancengleichheit, Gesundheit, Wissen & Kompetenz. Im Anschluss wurden 18 Projekte identifiziert, welche langfristig die Arbeitsqualität, Kommunikation und die Prozessorganisation verbessern und darüber hinaus die Veränderung im Unternehmen anleiten sollen. Im Themenfeld Gesundheit entstand so z.B. die Idee eines Job-Fahrrads. Im Bereich Wissen & Kompetenz wurde mit der „AIRSENSE Academy“ ein Projekt zum betrieblichen Wissenstransfer im Zuge regelmäßiger Open-Space-Veranstaltungen angeregt.

 

 

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