Bürgerstiftung ruft zu Anträgen auf: Kultur und Bildung als Förderschwerpunkte 07.11.2018

Die Bürgerstiftung Schwerin wird auch im nächsten Jahr gemeinnützige Projekte unterstützen. „Insgesamt können fast 25.000 € dafür ausgeschüttet werden“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Sozialdezernent Andreas Ruhl. Sein Stellvertreter, Stadtpräsident Stephan Nolte ergänzt: „Im Mittelpunkt für 2019 stehen die Themen Kultur und Bildung.“ Konkret sollen zum einen die Entwicklung und Unterstützung von kulturellen und soziokulturellen Projekten und Veranstaltungen gefördert werden. Zum anderen gehe es in dieser Förderperiode um Maßnahmen, die einen Beitrag zur Bildung leisten.

Für die einzelnen Anträge gebe es zwar keine Höchstgrenze, so Ruhl. Man wolle die Summe aber möglichst streuen. „Auch deshalb gilt in der Regel eine Obergrenze von 5.000 € je Vorhaben oder Projekt.“

Ein Antragsformular und weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Internetseite http://schweriner-buergerstiftung.de. Die Förderanträge sollten bis zum 31. Dezember schriftlich und mit einer konkreten Projektbeschreibung an die Schweriner Bürgerstiftung geschickt werden. Auch die Höhe des beantragten Zuschusses ist anzugeben. Daneben sei eine Kurzbeschreibung zum beantragenden Verein oder Träger hilfreich, so Stephan Nolte.

Die Adresse lautet Bürgerstiftung Schwerin, z. H. Andreas Ruhl, Am Packhof 2 - 6, 19053 Schwerin. Möglich ist auch eine Zusendung der Unterlagen an die Adresse buergerstiftung@schwerin.de. Über die Anträge entscheidet der Vorstand, in dem Vertreter aus den Fraktionen der Stadtvertretung und der Verwaltung sitzen. Die Ausschüttungen der 2011 gegründeten Stiftung werden durch Spenden und die Verzinsung des Stiftungskapitals ermöglicht. Das Kapital in Höhe von 1,6 Millionen Euro stammt aus dem Überschuss der Bundesgartenschau 2009.

Im vergangenen Jahr hatte die Bürgerstiftung ein knappes Dutzend Projekte gefördert. Der Kulturgarten, das Familiencafé Mama Chocolate oder auch ein pädagogisch betreutes Sommerferienlager wurden honoriert. 26.000 € wurden dafür bereitgestellt. Dass in diesem Jahr ein ähnlich hoher Betrag zur Verfügung stehe, sei angesichts der Niedrigzinslage nicht selbstverständlich. „Aber dank geschickter Anlagen konnten wir den Ausschüttungsbetrag stabil halten“, so Nolte.

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