Impfungen gegen die saisonale Grippe ab 15. Oktober im Stadthaus möglich - Zusätzliche Impfsprechstunde zum Familienaktionstag am 12. Oktober 07.10.2019

Ab dem 15. Oktober ist jeweils dienstags die Grippeschutzimpfung im Stadthaus von 14.00 bis 17.30 Uhr möglich. © Landeshauptstadt Schwerin/Michaela Christen

Kostenlose Grippeschutzimpfungen für alle Bürgerinnen und Bürger bietet ab 15. Oktober 2019 der Fachdienst Gesundheit in seiner Impfsprechstunde, immer dienstags im Stadthaus, Am Packhof 2 - 6. „Die Impfung gegen Grippe sollte jedes Jahr durchgeführt werden, vorzugsweise im Oktober oder November. Nach der Impfung dauert es ca. 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz aufgebaut hat. Auch eine spätere Impfung zu Beginn des Jahres ist meist noch sinnvoll, da die Grippewelle zumeist erst zum Jahreswechsel ihren Höhepunkt erreicht“, erklärt Dr. Beate Kloesel, Ärztin im Fachdienst Gesundheit der Landeshauptstadt zum Start der diesjährigen Impf-Kampagne. „Der 4-fach-Impfstoff steht in ausreichender Menge zur Verfügung“.
Auch die niedergelassenen Ärzte bieten bereits die Grippeschutzimpfung an.

Die reguläre öffentliche Impfsprechstunde des Fachdienstes Gesundheit findet jeweils dienstags in der Zeit von 14.00 bis 17.30 Uhr im 2. Obergeschoss des Stadthauses im Zimmer 2026 statt. Neben der Grippeschutzimpfung sind auch Impfungen gegen HPV für alle Kinder ab 9 Jahre, gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung, Keuchhusten und Pneumokokken möglich. Im Rahmen des 11. Aktionstages „Zeit für Familie“ des Schweriner Bündnisses für Familien gibt es eine zusätzliche Impfsprechstunde am Samstag, den 12. Oktober 2019 im Stadthaus, Zimmer 2026 an. Geimpft wird von 9 bis 12 Uhr. Impfberatungen sind bis 13 Uhr möglich.

Eine Impfung ahmt eine natürliche Infektion nach und löst die gleichen Abwehrreaktionen in abgeschwächter Form aus. Auf diese Weise „erinnert“ sich das Immunsystem bei Kontakt mit dem „echten“ Erreger und verhindert durch die schnelle Aktivierung spezifischer Abwehrmechanismen die Krankheit. Neben der Impfung sollten jedoch weitere Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko einer Infektion zu verringern. So sollte der enge Kontakt zu Personen mit einer akuten Atemwegserkrankung vermieden werden. Auch das regelmäßige gründliche Händewaschen gehört noch immer zu den wirksamen Vorbeugemaßnahmen gegen eine Infektion.

Hinweis:
Eine echte Virusgrippe (Influenza) ist keine einfache Erkältungskrankheit, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Insbesondere chronisch Kranke, Personen ab 60 Jahre sowie Schwangere sollten sich impfen lassen, da bei diesen Bevölkerungsgruppen ein erhöhtes Risiko besteht, dass die Erkrankung schwerwiegende Folgen hat.

Für medizinisches Personal gilt die Impfempfehlung gleichermaßen, da durch die Vielzahl enger Patientenkontakte grundsätzlich eine erhöhte Ansteckungsgefahr, aber auch das Risiko besteht, dass sie die Grippeviren an ihre Patienten weiter übertragen. Ebenso ist die Impfung allen Personen zu empfehlen, die Angehörige schützen möchten, die nicht geimpft werden können.

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