150-jähriges Bestehen der Berufsfeuerwehr Schwerin - Tage der offenen Tür und eine Festveranstaltung geplant 04.02.2019

Schweriner Feuerwehr Januar 1905 © Landeshauptstadt Schwerin/Stadtarchiv

Seit genau 150 Jahren ist die Berufsfeuerwehr fester Bestandteil des professionellen Brandschutzes in der Stadt Schwerin. Bereits ab dem 5. Februar 1869 gab es in der Stadt besoldete Feuerlöschkräfte. Das vorherige Prinzip, bei einem Brand mit der Hilfe der Schweriner Bürgerinnen und Bürger zu rechnen, wurde erweitert. Mit Unterstützung der 1863 gegründeten „Freiwilligen Turner Feuerwehr“ fiel der städtischen Feuerwehr die zentrale Rolle bei der Brandbekämpfung zu.

Die im Gegensatz zu den freiwilligen Kräften besoldete Einheit bestand aus einem Feuer-, Maschinen- und Schlauchmeister, technischem Personal und 36 Feuerwehrmännern mit einer getrennten Steiger- und Druckmannschaft. Dieses Ereignis kann als Anfang des Berufsfeuerwehrwesens in Schwerin bezeichnet werden. Der Beschluss des Magistrats der Stadt Schwerin vom 1. Juli 1866 zur „Neuorganisation des Feuerlöschwesens“ wurde damit umgesetzt. Gleichzeitig traten die Dienstordnung der städtischen Feuerwehr und die neue Feuerlöschordnung in Kraft. Dies repräsentierte einen gewaltigen Fortschritt und vollendete die Reorganisation der städtischen Feuerwehr.

Das 150-jährige Bestehen der Berufsfeuerwehr feiern ehren- und hauptamtliche Feuerehrleute mit einer gemeinsamen Festveranstaltung im November.  Bereits am 25. Mai 2019  werden sich die Freiwillige Feuerwehr Schwerin mit ihren fünf Ortswehren in allen Gerätehäusern im Stadtgebiet mit verschiedenen Themen den Bürgerinnen und Bürgern präsentieren.  Die Berufsfeuerwehr Schwerin lädt am 31. August 2019 zu einem „Tag der offenen Tür“ in die Hauptfeuer- und Rettungswache in der Graf-Yorck-Straße 21 ein.

In der heutigen Form des Dienstes mit einer ständigen 24-stündigen Verfügbarkeit gibt es die  Feuerwache allerdings erst seit  1. April 1919, somit seit 100 Jahren. Die Berufsfeuerwehr Schwerin beschäftigt derzeit 217 Mitarbeiter*innen. Zu den Aufgaben zählt im Gegensatz zu  den Anfängen nicht nur der abwehrende Brandschutz, sondern auch die Technische Hilfeleistung bei Unfällen, die Bekämpfung von Umweltgefahren und Katastrophen, die

medizinische Notfallrettung im Rettungsdienst und die Tätigkeiten im vorbeugenden Brandschutz. Einen bedeutenden Teil nimmt auch die Disposition aller Notfalleinsätze in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr durch die Integrierte Leitstelle Westmecklenburg ein. Geblieben und bis heute unverzichtbar ist die wichtige ehrenamtliche Unterstützung durch die heutigen fünf freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt Schwerin.

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