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Cyclomedia-Aufnahmefahrzeuge scannen ab 13. Juli wieder Schwerin: Gesichter und Kennzeichen werden datenschutzkonform unkenntlich gemacht 26.06.2026

Ab dem 13. Juli sind die Cyclomedia-Aufnahmefahrzeuge wieder im gesamten Stadtgebiet unterwegs.  © Landeshauptstadt Schwerin

Die Firma Cyclomedia Deutschland GmbH wird ab 13. Juli bis voraussichtlich 24. August 2026 erneut das gesamte Stadtgebiet Schwerin mit Aufnahmefahrzeugen befahren. Die Autos sind auf dem Dach mit speziellen Kameras und Laserscannern ausgestattet, die die Umgebung digital im 360-Grad-Panorama erfassen. Die letzte derartige Befahrung fand in Schwerin Ende des Jahres 2024 statt. Die nun gestartete Aktualisierung der digitalen Aufnahmen findet im Auftrag der Stadtwerke Schwerin und der Landeshauptstadt Schwerin statt.

Die von Cyclomedia generierten hochauflösenden, georeferenzierten und dreidimensionalen 360-Grad-Panoramabilder werden für eine Vielzahl von Fachanwendungen in der Landeshauptstadt Schwerin und bei den Schweriner Stadtwerken genutzt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden Gesichter und KFZ-Kennzeichen unkenntlich gemacht, noch bevor Cyclomedia die aufgenommenen Bilder den Nutzern zur Verfügung stellt. Die Nutzung der Bilddaten dient ausschließlich internen Zwecken, eine Veröffentlichung der Panoramabilddaten erfolgt nicht.

„Früher mussten wir für viele Fragen erst ins Auto steigen – heute reicht oft ein Blick auf die digitalen 360-Grad-Aufnahmen. Sie helfen uns dabei, Hausanschlüsse, Baumaßnahmen und Arbeiten an unseren Netzen schneller und besser vorzubereiten. Das spart Wege, Zeit und letztlich auch Kosten. Damit diese Vorteile erhalten bleiben, brauchen wir regelmäßig aktualisierte Aufnahmen des Stadtgebiets“, sagt René Scheibe, Leiter des Bereiches Technik bei den Stadtwerken Schwerin.

„Die virtuelle Ortsbegehung ermöglicht es uns, Arbeitsprozesse zeitsparender und kostengünstiger zu erledigen. Verwaltungsinterne Prozesslaufzeiten und der Bürgerservice können durch die Nutzung der Bilder verbessert werden. Ich freue mich sehr, dass die Kooperation mit den Stadtwerken in diesem wichtigen Projekt weiter erfolgreich fortgesetzt wird“, sagt Bernd Nottebaum, Baudezernent der Landeshauptstadt.

Die umfassende Datenbasis kann fachdienstübergreifend eingesetzt werden. Daher können beispielsweise Themen wie Barrierefreiheit, Straßen- und Radwegeplanung oder die Einsatzplanung von Sicherheits- und Hilfskräften schnell und unkompliziert bearbeitet werden.

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