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Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus: Werke zum 80. Geburtstag von Hans Ticha ausgestellt/Eröffnung am 19. Juni 16.06.2020

 © ©Hans Ticha courtesy Galerie LÄKEMÄKER Berlin Wustrow

Im September dieses Jahres feiert der Maler und Grafiker Hans Ticha seinen 80. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus rund 80 seiner Werke in einer Ausstellung. Eröffnet wird die Schau, die einen Einblick in sein vielseitiges Schaffen gibt, am Freitag, den 19. Juni von 16 bis 18 Uhr. Zu betrachten sind neben Aquarellen, Zeichnungen und Modellen plastischer Arbeiten aus allen Schaffensphasen. „Die meisten dieser Arbeiten wurden noch nie öffentlich ausgestellt und geben einen neuen Blick in das umfangreiche Werk des deutschlandweit geschätzten Künstlers“, freut sich die Leiterin des Kulturforums Antje Schunke.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung am 19. Juni 2020 ist frei. Ab dem 20. Juni 2020 sind die Werke Tichas dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt kostet 6 Euro und ermäßigt 5 Euro. Im Preis ist die Ausstellungen der Stiftung Mecklenburg enthalten. Der Zutritt der Räume ist auf eine bestimmte Anzahl von Gästen begrenzt und erfolgt unter Wahrung der entsprechenden Abstandsregelungen. Beim Besuch des Schleswig-Holstein-Hauses ist eine Mund-Nase-Bedeckung erforderlich.

Am 19. August wird der Künstler Hans Ticha persönlich im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus erwartet. Ab 18 Uhr wird die Kunstwissenschaftlerin Dr. Kornelia Röder sein Schaffen würdigen. Interessierte sind bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

Zur Person Hans Ticha
Hans Ticha, 1940 im heutigen tschechischen Děčín geboren, studierte von 1958 bis 1962 Kunsterziehung und Geschichte an der Leipziger Universität und arbeitete danach zwei Jahre als Lehrer. Nach seinem Militärdienst erhielt er einen Studienplatz für Malerei in Berlin-Weißensee. Eigentlich wollte er zur Grafik, deshalb hielt er sich viel in der Grafikwerkstatt auf, die von Professor Arno Mohr geleitet wurde. Später gelang ihm dann doch noch der Wechsel in die Grafikklasse. Ab 1970 war er freischaffender Künstler.

Einen Namen machte er sich als gefragter Buchillustrator. Wesentliche Prägungen erhielt er jedoch vom Maler Kurt Robbel. Seine Freude an der Farbe spiegelt sich in seinen brillanten Aquarellen, Gouachen und Farbstiftzeichnungen wider. Tiefen Eindruck hinterlassen aber auch die reinen Bleistiftzeichnungen. Nach 1990 wechselt der Künstler von Berlin nach Mainz und dann ins Maintal in Hessen, wo er noch heute ansässig ist.

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