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B-Plan-Entwurf für das „Warnitzer Feld“ vorgelegt: Veröffentlichungsbeschluss nach Gremienberatung bis zur Sommerpause 28.04.2026

 © Landeshauptstadt Schwerin

Als eine der wenigen noch verfügbaren Potenzialflächen für weiteren Wohnungsbau am Stadtrand ist das Warnitzer Feld seit 2020 Gegenstand städtebaulicher Planungen. In 5,6 km Entfernung zum Stadtzentrum soll am nordwestlichen Stadtrand Schwerins im Ortsteil Warnitz auf einer vormals landwirtschaftlich genutzten Fläche ein attraktives, zukunftsgerichtetes Wohnquartier mit rund 1000 Wohnungseinheiten entstehen. Die Planungen waren zwischenzeitlich unterbrochen und wurden auf Beschluss der Stadtvertretung nach intensiven politischen Diskussionen wieder aufgenommen.

Nun liegt der Entwurf des Bebauungsplans 118 für das künftige Wohnquartier vor. Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung geht in die nächste Phase. Nach dem Veröffentlichungsbeschluss des Hauptausschusses, der noch vor der Sommerpause erwartet wird, erfolgt die öffentliche Auslegung des Entwurfs und die Veröffentlichung auf der Internetseite der Stadt.

Ziel der Planung ist es, im gesamten Plangebiet durch die Bildung von räumlich ablesbaren Quartieren strukturell gemischte Nachbarschaften zu entwickeln. Das soll durch einen Mix von Wohnformen erreicht werden: Es sollen Doppel-, Reihen-, Kettenhäuser und ähnliche Gebäudetypen aber auch mehrgeschossige Wohngebäude in jeweils unterschiedlicher Anzahl errichtet werden.

Mit dem Bebauungsplan werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines Wohnquartiers geschaffen. Das Quartier gliedert sich in sieben Wohnquartiere, die sich um eine urbane Mitte gruppieren. In dieser Quartiersmitte ist eine durchmischte Bebauung mit Flächen für Dienstleistungen, soziale Infrastruktur, Wohnen sowie ein Quartiersplatz vorgesehen.

Die sieben Wohnquartiere sind durch großzügige, vielfältig gestaltete Freiflächen räumlich separiert, die unterschiedliche Freiraumfunktionen übernehmen. Gleichzeitig werden sie durch ein integriertes Netz aus Geh- und Radwegen miteinander verbunden. Dies schafft eine hohe Aufenthaltsqualität und gewährleistet darüber hinaus den Anschluss an den umliegenden, bereits bebauten Siedlungsbestand des Stadtteils. Eine ringförmige Erschließung und zentrale Gemeinschaftsgaragen sollen den Flächenbedarf und den Stellplatzbedarf in den Wohnquartieren reduzieren.

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