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Bundesweite Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“: Arbeitskreis Sucht lädt am 18. Mai zum Filmabend ein 11.05.2022

 © Deutsche Haupgruppe für Suchtfragen e. V.

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ lädt der Arbeitskreis Sucht der Stadt Schwerin am 18. Mai zu einem Filmabend in die Räume von „Kino unterm Dach“ der Volkshochschule Schwerin in die Puschkinstraße 13 ein. Gezeigt wird der Film „Der Rausch“, der 18 Uhr startet. Interessierte sind bereits ab 17 Uhr eingeladen, um in entspannter Atmosphäre mit den Suchtberatungsstellen der Evangelische Suchtkrankenhilfe M-V gGmbH und der MEDIAN Klinik, der Beratungs- und Präventionsstelle BALFIN plus, den Kliniken HELIOS und MEDIAN sowie der Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen ins Gespräch zu kommen und dabei einen alkoholfreien Cocktail der Guttempler Schwerin zu genießen, bevor es 18 Uhr heißt: „Film ab“!

„Mit dem Aktionstag wollen wir eine breite Öffentlichkeit über die Risiken des Alkoholkonsums informieren und möglichst viele Menschen zum Nachdenken über ihren eigenen Umgang mit Alkohol anregen“, sagt Birgit Grämke von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV.

Schwerpunktthema der bundesweiten Woche in diesem Jahr ist die Sucht-Selbsthilfe, die mit der KISS und den Guttemplern Schwerin vor Ort vertreten ist.

„Suchtberatungsstellen sind ein wichtiger Baustein, um einen Weg aus der Abhängigkeit zu finden. Wir als Gesellschaft müssen weiter achtsam bleiben. Das bedeutet, Warnsignale im Umgang mit Alkohol zu erkennen und ohne Scheu das Gespräch mit dem Betroffenen zu suchen“, betont Oberbürgermeister Rico Badenschier.

Alkohol hat als Genussmittel eine lange Tradition. Bis heute ist der regelmäßige Konsum für viele Menschen ein normaler Bestandteil des Alltags. Das Feierabendbier am Abend, ein Sekt zu Silvester, die Bowle auf dem Sommerfest, der Wein zum Geburtstag und diverse Cocktails in der Bar. Dennoch gilt nicht jedes Gläschen als riskanter Alkoholkonsum oder Alkoholismus. Ausschlaggebend sind die Menge und die Häufigkeit des Alkoholgenusses. Wer ab und zu ein Gläschen Alkohol trinkt, muss in der Regel keine gesundheitlichen Folgen befürchten. Mit zunehmender Trinkmenge und -häufigkeit steigt jedoch das Risiko für gesundheitliche Schäden.

Langfristiger, regelmäßiger, hoher Alkoholkonsum kann schwere Erkrankungen verursachen. Die chronische Abhängigkeitserkrankung und ihre Folgen betreffen jedoch nicht nur die körperliche Gesundheit der Betroffenen, sondern wirken sich auch auf die Psyche aus. Das soziale Leben mit nahen Angehörigen, Freunden und Arbeitskollegen wird oftmals in Mitleidenschaft gezogen.

In Schwerin haben im vergangenen Jahr 761 Menschen Hilfe bei den Suchtberatungsstellen gesucht. Viele der Hilfesuchenden (22,3 %) sind berufstätig.

Über den Film „Der Rausch“

Martin und seine Lehrerkollegen sind sich ihres eintönigen Lebens bewusst – und fassen Hals über Kopf einen Entschluss: Getreu der Theorie des norwegischen Philosophen Finn Skarderund, der 0,5 Promille Alkohol im Blut eines Menschen für den Idealzustand hält, wollen sie diese gewagte Äußerung auf ihre Tauglichkeit in der Realität testen und ihren Promillepegel fortan konstant auf diesem Niveau halten. Zunächst scheint sich dieses Wagnis zu rentieren: Zwischen Martin und seinen Schülern läuft es besser, auch mit seiner Frau hat er das erste Mal seit langen wieder leidenschaftlichen Sex. Doch der kontrollierte Exzess hat auch seine Schattenseiten…

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich über den Film auszutauschen!

Die bundesweite Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ findet vom 14. - 22. Mai 2022 statt. Mehr Informationen dazu unter: www.aktionswoche-alkohol.de

 

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