Schwerin präsentiert sich mit Gartenroute erstmals in der Metropolregion Landwirtschaftsminister unterstützt Kooperation mit Landkreisen 01.02.2013

Das Bemühen der Landeshauptstadt um Mitarbeit in der Metropolregion Hamburg trägt erste Früchte: Am heutigen Freitag (1. Februar 2013) haben Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, die Landrätin des Landkreises Nordwestmecklenburg Birgit Hesse und der Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim Rolf Christiansen eine Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der touristischen Gartenroute „Musische Gärten“ in Westmecklenburg unterschrieben.

Das Projekt wird vom Land mit 40.357,36 € Euro gefördert. Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Till Backhaus, überbrachte persönlich die Zustimmung zum vorzeitigen Investitionsbeginn. „Ich bin überzeugt, dass hier etwas ganz Besonderes entsteht, das die Stadt Schwerin und die ganze Region ein Stück attraktiver machen wird und weiter voran bringt“, betonte er und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese Zusammenarbeit auch eine Signalwirkung in der lang andauernden, teils unschönen Stadt-Umland-Diskussion habe. Die beiden Landkreise und die Landeshauptstadt führen mit der Realisierung der Gartenroute „Musische Gärten“ das Projekt  „Gartenroute zwischen den Meeren“ des Landes Schleswig-Holstein nach Mecklenburg-Vorpommern weiter und setzen gleichzeitig ein Vorhaben innerhalb der Metropolregion Hamburg um. Die Metropolregion vereinigt an den wichtigsten europäischen Verkehrsachsen zwischen Skandinavien, West-, Ost- und Südeuropa 800 Orte und 17Landkreise aus drei Bundesländern zu einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands. „Schwerin bemüht sich schon länger um Aufnahme in die Metropolregion Hamburg, und bei konkreten Projekten wie der Gartenroute zeigt sich besonders deutlich, dass es für alle Beteiligten große Vorteile bringt, die Zusammenarbeit nicht an Stadt- und Landesgrenzen einzustellen“, betonte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Auch Landrätin Birgit Hesse würdigt das Projekt „Gartenroute Musische Schlossgärten“ als beispielhafte Maßnahme der regionalen Zusammenarbeit im Tourismus. „Die Landeshauptstadt Schwerin und die Landkreise haben auch in touristischer Hinsicht ein großes gemeinsames Potential. Deshalb liegt es auf der Hand, dass wir unsere Stärken gemeinsam herausarbeiten“, so Birgit Hesse. Mit dieser Zusammenarbeit werde die Ausstrahlung der Region weiter verstärkt. Landrat Rolf Christiansen betonte die besondere Bedeutung bei der Förderung des Tagestourismus.

„Hier präsentieren wir eine ausgezeichnete Verbindung von kulturhistorischen Glanzlichtern und Naturschönheiten, wie sie nur unsere Region zu bieten hat. Und es ist zum anderen die Kooperation der Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg mit der Landeshauptstadt Schwerin, die ich als regionale Basis mit Anbindung an die Metropolregion Hamburg für wesentlich halte.“
Hintergrund: Gartenroute „Musische Schlossgärten“
Die  Gartenroute „Musische  Schlossgärten“ (Route 10) in Westmecklenburg richtet sich an Garten- und Kulturliebhaber, Radwanderer, Wanderer und Landurlauber und knüpft unmittelbar an die Halbinsel Priwall und den Ostseefernradweg an. Sie  führt vom Schlosspark Kalkhorst zur Schlossinsel und Schlossparkanlage Bothmer in Klütz, weiter zum Schlosspark Wiligrad am Schweriner Außensee und dann zum Schlossgarten Schwerin auf der Schlossinsel am Schweriner Innensee. Entlang des Uferweges „Franzosenweg“ führt diese Route weiter zum Dorfschullehrergarten im Freilichtmuseum Mueß und zum neu restaurierten Schlosspark in Raben-Steinfeld, der sich ebenfalls am Schweriner Innensee befindet. Die nächsten Stationen sind das Jagdschlossensemble Friedrichsmoor in der Lewitz und der Schlosspark Ludwigslust. Weiter in Richtung Herzogtum Lauenburg geht es zur Parkanlage des Landgestüts Redefin und zur restaurierten Klosteranlage Zarrentin am Schaalsee. Von hier schließt sich der Rundkurs mit dem Weg zum Ausgangspunkt Schloss Kalkhorst zur Halbinsel Priwall oder direkt nach Lübeck (Route 5 „Von Wasserbäumen zu grünen Paradiesen“).

Die  Gartenroute soll bis zur Internationalen Gartenschau 2013 in Hamburg realisiert werden. Angesprochen werden neben Tagestouristen und Kurzurlaubern auch Kreuzfahrturlauber in Warnemünde und Travemünde. Das Angebot richtet sich aber auch an Naherholungssuchende in Westmecklenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie in Hamburg und Schleswig-Holstein.
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