„Johann Wilhelm Hertel – Freude und Verzweiflung“ Historisches Musiktheater-Projekt zum 60. Musikschuljubiläum 09.04.2013

Den musikalischen Auftakt des Jubiläumsjahres bildet ein spannendes historisches Musiktheater-Projekt am Samstag, dem 20. April um 16 Uhr und 19.30 Uhr im Neustädtischen Palais über den Namenspatron der Musikschule, die seit dem 16. Juni 1989 den Namen des Schweriner Hofkapellmeisters Johann Wilhelm Hertel trägt. „Das Konservatorium Schwerin hat sich in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland einen Namen mit Inszenierungen für Kinder und Jugendliche im Bereich des Musiktheaters und Musicals gemacht“, berichtet Direktor Volker Ahmels und zählt die erfolgreichen Inszenierungen des Musicals „Tabaluga“ und der Kinderoper „Brundibár“ auf. Besonders schön ist es, dass der NDR der Medienpartner für dieses außergewöhnliche Projekt ist.

Am 16. Juni 1989 wurde dem Konservatorium Schwerin der Beiname Johann Wilhelm Hertel anlässlich des 200. Todestages des Komponisten verliehen. Bisher gelangte noch nicht allzu viel über das Leben und Werk des Namenpatrons der traditionsreichen städtischen Musikschule an die Öffentlichkeit. Nur einige Werke, wie z. B. sein Trompetenkonzert, werden regelmäßig aufgeführt. „Bisher gelangte noch nicht allzu viel über das Leben und Werk des Komponisten Johann Wilhelm Hertel  an die Öffentlichkeit. Nur einige Werke, wie beispielsweise sein Trompetenkonzert, werden regelmäßig aufgeführt“, erzählt die Harfenistin und studierte Dramaturgin Ingrid Pohl, die diese Lücke gemeinsam mit 25 Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften des Konservatoriums zum Musikschuljubiläum schließen will und sich der  Künstler-Persönlichkeit Hertels mit einem von ihr konzipierten Musiktheater-Projekt annähern möchte.
Zur Premiere haben sich ganz besondere Gäste angesagt. Der Ur-Ur-Ur-Enkel des Komponisten, der heute in Hamburg lebende Dr. Torsten von Hertel, forscht seit Jahren über die Lebensumstände seines Schweriner Vorfahren. Er hat einen interessanten Stammbaum der Familie erstellt, der in einer begleitenden Ausstellung gezeigt werden wird. Seine Schwester Elke-Maren von Hertel-Miersch hat Übersetzungen für die Ausstellung vorgenommen und wird ebenfalls zu Gast sein.
Die szenische Darstellung von Lebensstationen des Komponisten wird geschickt mit Originalkompositionen Hertels verknüpft. Im ersten Teil feiert man den Geburtstag der Herzogin Ulrike Sophie, wie er am 1. Juli 1756 hätte stattgefunden haben können. Die Musikerinnen und Musiker schlüpfen in Kostüme im Stil der Zeit und bringen als Mitglieder des Hofes und der Hofkapelle musikalische Geschenke aus der Feder des Hofkomponisten zu Gehör. Besondere landesweite Bedeutung hat dabei die Uraufführung des Harfenkonzerts von Hertel, das bisher in der Bibliothek der Hochschule für Musik und Theater Rostock „schlummerte“ und jetzt von der handschriftlichen Vorlage des Meisters in spielbares Notenmaterial übertragen wurde. Im zweiten Teil kommt es zu einer dramatischen Entwicklung, die von der Herzogin Ulrike entschärft wird.
Das historische Musiktheaterstück „Johann Wilhelm Hertel - Freude und Verzweiflung“ ist am  Samstag, dem 20. April 2013, um 16 Uhr und 19.30 Uhr im Neustädtisches Palais zu sehen. Kartenreservierungen nimmt das Konservatorium telefonisch unter 0385 59 127 48 oder per E-Mail unter dsemlow@schwerin.de gern entgegen.
Hintergrund:
Das Konservatorium Schwerin hat sich in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland einen Namen mit Inszenierungen für Kinder und Jugendliche im Bereich des Musiktheaters und Musicals gemacht. Mehrer Inszenierungen des Musicals „Tabaluga“ von Peter Maffay oder die Kinderoper „Brundibár“ von Hans Krása begeisterten mehrere tausend Menschen in Schwerin, Norddeutschland sowie auch in Dänemark und Israel. Die Auseinandersetzung mit historischen Themeninhalten der Barock- und Klassikperiode ist eine neue Facette und verspricht schon jetzt ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2013 zu werden.

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