Schwerin will zusätzlich 80 neue Krippen-Plätze bereitstellen Vereinbarkeit von Schule und Beruf wichtiger Standortfaktor 24.04.2013

Die Landeshauptstadt setzt alles daran, den  Rechtsanspruch von Eltern auf Krippenbetreuung für Kinder ab dem ersten Lebensjahr ab 1. August 2013 zu erfüllen. Dazu sollen 80 zusätzliche Plätze angeboten werden. „Die sehr gute Kinderbetreuung in Schwerin hat hohe Priorität. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben wir auch im Leitbild der Landeshauptstadt verankert. Sie ist ein wichtiger Standtortfaktor für die Wohnstandortentwicklung und Unternehmensansiedlungen in Schwerin“, betonte Finanz- und Jugenddezernent Dieter Niesen am Dienstag bei der Vorstellung der 12. Fortschreibung des Kindertagesstätten-Bedarfsplans der Landeshauptstadt.  Erhöht werden sollen danach nicht nur die Betreuungsquoten in der Krippe, auch im Hortbereich – wo es keinen Rechtsanspruch gibt –  sollen wegen der großen Nachfrage zusätzliche Plätze angeboten werden.

Folgende Vorhaben wurden mit den Trägern vereinbart:

•    Schaffung einer Außenstelle der 24-Stunden-Kita „Nidulus“ mit 22      Krippenplätzen und 38 Kindergartenplätzen am Lewenberg

•    Ersatzneubau „Kita Wirbelwind“ in der Gartenstadt (6 zusätzliche      Krippenplätze)

•    Erweiterung Kita-Kapazität  „Anne Frank“ in Lankow (6 Krippen-      und  6 Kindergartenplätze)
 •    Erweiterung Kita-Kapazität  „Haus Sonnenschein“ Großer Dreesch       (6 Krippen- und 17 Kindergartenplätze)  - alle Kita gGmbH
    •    Erweiterung Kita-Kapazität  „Benjamin Blümchen“ in der Weststadt      (6 Krippenplätze)

•    Erweiterung der Kapazitäten „Neumühler Strolche“ Neumühle      (18 Krippenplätze) 
•    Erweiterung der Kapazitäten „Montessori Kinderhaus“, Großer      Dreesch (18 Krippenplätze)  - alle Diakoniewerk Neues Ufer

•    Hortneubau „Villa Traumland“ (DRK) zur Entlastung des Horts      Heinrich-Heine Schule mit insgesamt 66 Plätzen

Zahlreiche dieser Maßnahmen erhalten Fördermittel aus dem Bundesprogramm zum Krippenausbau, die über das Sozialministerium des Landes verteilt werden. Dieter Niesen: „Leider erhält die Landeshauptstadt mit rund 672.000 Euro ein viel kleineres Förderbudget als erhofft. Für das gesamte Land standen 11,2 Mio. Euro zur Verfügung, die anteilig auf die kreisfreien Städte und Landkreise verteilt wurden, da die Anmeldungen der Jugendämter im Land die Fördersumme um das Doppelte überstieg.“Die Landeshauptstadt bezuschusst die Kinderbetreuungsaufgaben mit derzeit jährlich 16,3 Millionen Euro. Durch die geplanten Maßnahmen erhöht sich dieser Betrag voraussichtlich in diesem Jahr um 180.000 Euro und im kommenden Jahr um 468.000 Euro.

In Schwerin sind 1.086 Plätze in Krippen, 2.692 in Kindergärten 2.110 in Horten und 202 Tagespflegeplätze in 46 Kindertagesstätten unterschiedlicher Träger und bei 60 Tagesmüttern belegt. Insgesamt werden derzeit 6.090 Kinder betreut, davon 404 aus dem Schweriner Umland. Bei stabiler Geburtenentwicklung mit jährlich etwa 750 Neugeborenen steigt die Inanspruchnahme der Kindertagesbetreuung in Schwerin.

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