Oberbürgermeisterin Gramkow entsetzt über Schließung der SVZ-Druckerei 10.06.2013

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow hat mit Entsetzen und Enttäuschung auf die Ankündigung der Geschäftsführung des Zeitungsverlags Schwerin reagiert, die Druckerei der „Schweriner Volkszeitung“ spätestens bis März 2014 zu schließen. „Seit der Übernahme durch den Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag (sh-z) im Jahre 2005 ist der Verlags- und Druckereistandort Schwerin regelrecht ausgeblutet worden. Was mit der Verlagerung und Schließung von Verlagsgeschäftsbereichen nach Flensburg begonnen und mit der Ausgliederung der Mantelredaktion an  einen Dienstleister  längst  journalistische Kernbereiche erfasst hat, findet mit der Schließung der Druckerei in Schwerin einen traurigen Höhepunkt.
 
Technik und Menschen wurden hier auf Verschleiß gefahren und danach einfach ausgemustert. Der Verlust von 52 hochqualifizierten und gut bezahlten gewerblichen Arbeitsplätzen ist für die Landeshauptstadt ein schwerer Verlust und richtet am Medienstandort Schwerin großen Imageschaden an“, so die Oberbürgermeisterin. „Eine Heimatzeitung, die gewerbliche und journalistische Arbeitsplätze durch Produktionsverlagerung und Fremdsteuerung vernichtet bzw. gefährdet, muss sich nicht wundern, wenn ihr die Verankerung in der Region und bei den Leserinnen und Lesern Stück für Stück verloren geht.“

Die Geschäftsführung des Zeitungsverlags Schwerin hatte am Freitag die Belegschaft auf einer Mitarbeiterversammlung und anschließend auch die Oberbürgermeisterin persönlich informiert, dass der Druckstandort Schwerin geschlossen wird und die Tageszeitung ab März 2014 in der zum sh-z gehörenden Druckerei in Wittenburg gedruckt werden soll.  Betroffen von der Schließung sind Arbeitsplätze im Anzeigensatz, in der Druckplattenherstellung, im Druck, im Versand und der Werkstatt. In Schwerin werden dann neben der Mantelredaktion, der Lokalredaktion und Geschäftsstelle Schwerin nur noch jeweils zehn Mitarbeitrinnen und Mitarbeiter im Anzeigenverkauf und Vertrieb sowie die Geschäftsführung und Zeitungszusteller beschäftigt sein.

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