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„Kunst kann #stadtfinden“ / Kulturbüro präsentiert Künstler im öffentlichen Raum 05.07.2021

Hofgarten des Kunstkaufhauses

Unter dem Leitspruch „Kunst kann #stadtfinden“ präsentiert das Kulturbüro Schwerin gemeinsam mit Künstler:innen, Kultureinrichtungen, dem Einzelhandel und der Tourismusbranche das „Kunsterwachen“ im öffentlichen Stadtraum. Bisher wurden unter der Kuratur von Antje Schunke vom Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus sechs frei zugängliche Standorte mit künstlerischen Positionen umgesetzt. Weitere folgen und können bis Ende September erlaufen und entdeckt werden.

Das Kunsterwachen wurde als eine Aktion im Rahmen der stadtweiten Restart-Kampagne „Schwerin kann #stadtfinden“  konzipiert mit dem Ziel, Kunst und Kultur, Genuss und Erlebnis und somit eine erlebbare und lebenswerte Stadt wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken.

„Wir wollen wieder Lust auf eine lebendige Stadt machen. Die bewährte Verknüpfung von Kunstgenuss und Aktionen des Handels und der Gastronomie werden uns in den nächsten Monaten bis in den Herbst begleiten“, freut sich Kulturdezernent Andreas Ruhl.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Kerstin Baarmann, Heiner Lukas Beisert, Anke Berger, Tino Bittner, Christine de Boom, Jürgen Brandt, Hanning Bruhn, Rainer Dahlmeier, Udo Dettmann, Volker Jahnke, Anne Jüngling, Takwe Kaenders, Manfred Klement, Angelika Lindenbeck, Stanislaw Lifson, Gerhard Martin, Katrin Mörtlbauer, Dirk Neubauer, Uwe Nölke, Marta Oleiko Coco Radsack, Christian Reder, Renate Reinbothe, Thomas Sander, Manfred Scharnberg, Maria Schöne, Jutta Schwöbel, Dagmar Sonnenberg, Claudia Starke, Carolin Stoppa, Markus Wedde, Dirk Wenzel.

Garten Schleswig-Holstein-Hauses: Udo Dettmann, GESTE
Das Motiv „Geste“ präsentiert sich als ca. 4 Meter hohe Skulptur aus orange lackiertem Rundeisen, die ohne sichtbaren Sockel, wie eine Pflanze direkt aus dem Boden wächst und scheinbar den Baum stützt, an dem sie positioniert ist. Die Hand symbolisiert Handlungsfähigkeit. Sie steht für das aktive Eingreifen, macht bewusst, dass Handeln notwendig ist oder im Gegenteil, dass es überbetont werden kann.

Hofgarten des Kunstkaufhauses „Das Kontor“: Coco Radsack, Kerstin Baarmann, Carolin Stoppa, Katrin Mörtlbauer, Marta Oleiko, PLATZHALTERINNEN
Unter dem Gesamttitel „Platzhalterinnen“ zeigen die 5 Künstlerinnen im Garten des Kunstkaufhauses ihre Arbeiten. Die Stelen werden jeden Monat getauscht. Die Kopfteile der Objekte aus Metall werden auf den Stahl oder das Aluminium mit Kreiden aufgezeichnet und anschließend mit einem Plasmaschneider ausgebrannt. Es entstehen schwarze Schattenbilder im Stahl oder hellleuchtende Gebilde aus Aluminium.

Hofgarten des Konservatoriums: Takwe Kaenders, FÄHE
Die „Fähe“ ist das weibliche Tier des Fuchses. Viele Füchse zieht es in die Stadt. Dort müssen sie für ihre Nahrungssuche nicht so große Gebiete durchstreifen wie ihre Artgenossen im Wald und auf dem Feld. „Meine Arbeit ist aus Stahl, geschweißt, 2,60 m hoch mit einem Sockel. Die Oberfläche ist gerostet und erhält dadurch die Farbe der Füchsin. Ich freue mich aber auch, wenn meine Skulptur die Betrachterin oder den Betrachter zu anderen Assoziationen inspiriert“, erklärt die Metallkünstlerin Takwe Kaenders zu ihrer Arbeit.
Derzeit steht die Metallarbeit im Hofgarten des Konservatoriums in Schwerin. In Verbindung mit Musik kann man die Skulptur auch als Klangkörper denken und erproben.

Brunnenhof der Schweriner Höfe: Tino Bittner, FINGERTRICK
Auf der Glasfront des Brunnenhofs zeichnen sich die Umrisslinien von Händen ab, die verschiedene Gesten formend miteinander korrespondieren. Außen sind die Hände jeweils geöffnet und nähern sich als eingefrorene Bewegung einander an. Auf der Schiebetür treffen sich die linke und die rechte Hand und vollziehen mit der Bewegung der Tür einen Fingertrick. Tino Bittners Intervention zeigt ein altbekanntes Spiel, ein Täuschungsmanöver, das die Tür und die Passanten zu Komplizen macht. Der Künstler widmet Gesten und Bewegungen, insbesondere denen von Händen, einen gesamten Werkkomplex.

Kunstwiese im Kunst-Wasser-Werk Neumühle: Christian Reder, REGENBOGENFAHNE
Ein Aufsteller aus Stahlrohr, in dem eine Fläche aus CD-Bruchstücken hängt, verbunden mit kleinen Ringen. Die Fläche bewegt sich leicht im Wind und erzeugt so Regenbogenlichteffekte, aufgestellt im Ensemble der Kunstwiese des Kunst-Wasser-Werkes. Mit seiner Arbeit möchte Christian Reder einen Augenschmaus schaffen, der den KunstFreiRaum im Kunst-Wasser-Werk ergänzt. Der Stand der Sonne und die Bewegung im Wind hauchen dieser Installation Leben ein und vermitteln dem Betrachter einen stets neuen Eindruck.

Soziokulturelles Zentrum „Speicher“: Hanning Bruhn, FARBBAND
Hanning Bruhn installierte eine gänzlich neue Arbeit explizit für die Örtlichkeit des Speichers. Wie so oft verwendet er Materialien aus anderen Kontexten und setzt sie zu etwas Neuem zusammen. Ursprünglich dienten die Polysterolgranulatplatten für eine Kunstinstallation an einem Gebäude aus der Vorwendezeit. Hier an der Balustrade des Speichers erfahren sie eine andersartige Zusammensetzung, die an dadaistische Collagen erinnert.

Hof der Volkshochschule: Fotokünstler und Mitglieder des Vereins MV-Foto, HOME - AUSSCHNITTE EINER ANDEREN ZEIT
Für die Ausstellung hat der MV-Foto e.V. seine Mitglieder befragt: „Was habt ihr gemacht in der Zeit des Lockdowns, der Zurückgezogenheit? Daraus ist eine spannende Ausstellung mit den unterschiedlichsten fotografischen Aspekten geworden, die in einer Outdoor-Galerie frei zugänglich ist. Beteiligte: Angelika Lindenbeck, Anke Berger, Anne Jüngling, Christine de Boom, Maria Schöne, Claudia Starke, Dagmar Sonnenberg, Dirk Neubauer, Dirk Wenzel, Jürgen Brandt, Gerhard Martin, Heiner Lukas Beisert, Jutta Schwöbel, Manfred Klement, Manfred Scharnberg, Markus Wedde, Renate Reinbothe, Rainer Dahlmeier, Uwe Nölke, Volker Jahnke und Stanislaw Lifson.

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