Erfolgreiches Theaterjahr 2013 03.12.2013

Bedingungen für die Soforthilfe erfüllt

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Generalintendant Joachim Kümmritz haben heute auf ein wirtschaftlich und künstlerisch erfolgreiches Theaterjahr 2013 zurückgeblickt.„Das Konzertprogramm zum 450-jährigen Bestehen der Staatskapelle, die Schlossfestspiele mit der Operette „Die Fledermaus“, viele erfolgreiche Einzel- und spartenübergreifende Produktionen und nicht zuletzt das nahezu ausverkaufte Weihnachtsmärchen zum Jahresende sind Höhepunkte eines ereignisreichen Theaterjahres“, so Joachim Kümmritz. „Der wirtschaftliche und künstlerische Erfolg, der sich vor allem im großen Publikumszuspruch von wiederum fast 200 000 Theaterbesucherinnen und -besuchern ausdrückt, konnte trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Situation unseres Theaters und trotz der harten Anpassungsmaßnahmen zur Umsetzung des METRUM-Gutachtens erreicht werden. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Mecklenburgischen Staatstheaters wurde dabei sehr viel abverlangt. Zu Wahrheit gehört aber auch, dass wir es ohne die Soforthilfe des Landes in Höhe von zwei Millionen Euro nicht geschafft hätten“, meinte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Sie informierte darüber, dass die Landeshauptstadt am 29. November die Erfüllung der Auflagen für die Soforthilfe gegenüber dem Bildungsministerium abgerechnet habe. Dazu zählen:•    konkrete ergebnisverbessernde Maßnahmen zur Spielplanoptimierung in Höhe von 400.000 Euro,
•    ein Fusionierungsangebot an die Landesbühne Parchim und der Integration der Fritz-Reuter-Bühne auf der Basis des METRUM-Gutachtens,•    ein Risikobegrenzungskonzept für die Schlossfestspiele.
Im zurückliegenden Theaterjahr wurden zudem schmerzhafte personelle und finanzielle Einschnitte für die konzeptionelle Neuausrichtung zu einem „Mecklenburgischen Staatstheater unter Beteiligung des Landes“ beschlossen. Dazu gehört auch, dass sich Chor und Orchester zum Gehaltsverzicht bereit erklärt haben. „Dieser Prozess ist schwierig und ich kann den Ummut über diese Maßnahmen verstehen“, räumte die Oberbürgermeisterin ein.Derzeit verhandeln die Landeshauptstadt und das Mecklenburgische Staatstheater mit dem Land über die zukünftige Theaterförderung nach dem kommunalen Finanzausgleichsgesetz (FAG). Danach sollen zehn Prozent der Fördersumme des Landes und damit immerhin 600.000 Euro künftig an die Umsetzung einer Zielvereinbarung mit dem Bildungsministerium gekoppelt werden. „Ich hoffe, dass diese Vereinbarung nicht nur nackte Zahlen enthält, sondern auch künstlerische Qualitätsparameter eine Rolle spielen. Denn die Frage, was Theater und Orchester für Kunst, Kultur und Bildung in unserem Land tatsächlich leisten, hat bisher kaum eine Rolle gespielt“, so Angelika Gramkow.
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