Freiwillige schaffen neue Lebensräume durch Totholz-Hecken 06.09.2017

Benjeshecken bilden auch Lebensräume für Waldeidechsen, Vögel und Igel. © Landeshauptstadt Schwerin / Dr. Hauke Behr

Am vergangenen Samstag gab es eine größere Freiwilligenaktion für den Naturschutz auf Ausgleichsflächen zwischen Lankow und Neumühle. Städtische, ehrenamtliche Naturschutzwarte unter Leitung von Edwin Lübcke halfen gemeinsam mit vielen Freiwilligen aus Neumühle und Lankow, Totholz als sogenannte „Benjeshecken“ aufzuschichten.

Diese Totholzhaufen sollen als Trockenbiotop für Kleinstlebewesen unterstützend auf das Arteninventar in diesem Gebiet wirken. Allerlei Vögel, Reptilien wie Waldeidechsen oder auch kleine Säuger wie der Igel bewohnen neben einer Vielzahl von Insekten und Spinnen diesen neu hergerichteten Lebensraum.

Er bietet Unterschlupf und Versteckmöglichkeiten. Aus Sicht des Naturschutzes sind solche Hecken sehr wertvoll. Damit sie auch lange halten, wurden kleinere Investitionen getätigt, beispielsweise Pfähle gekauft. Die Mittel hierfür stellte die Ehrenamtsstiftung MV zur Verfügung.

Die Zweige und Äste, die nun zu einer Benjeshecke zusammen gewachsen sind, wurden nicht extra zu diesem Zweck geschnitten. Im Februar 2017 gab es dort eine Gehölzrodung, nach der ausreichend Material für den Bau der Hecken übrig geblieben war. Der Fachdienst Umwelt bedankt sich ganz herzlich für das Engagement der 17 Freiwilligen und die bereitgestellten Gelder der Ehrenamtsstiftung MV.

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