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Zwei Bohrgeräte an der Wallstraße und Tempokontrolle auf Ausweichstrecke: Für einen schnelleren Baufortschritt kommt mehr schwere Technik zum Einsatz 25.01.2022

Baudezernent Bernd Nottebaum beim Besuch der Baustelle in der Wallstraße. Er ist froh über die Akzeptanz der Arbeiten bei der Bevölkerung. Im Hintergrund: Die beiden Bohrgeräte © maxpress

Seit gut einem halben Jahr wird an der Wallstraße gearbeitet. Die marode Brücke über die Bahngleise muss abgerissen und neu gebaut werden. Aus diesem Grund wurden Ausweichstrecken zu den Centern und Geschäften der
Innenstadt eingerichtet und für die Fußgänger eine Behelfsbrücke zur Verkürzung der Wege errichtet. Um den Baufortschritt zu beschleunigen, sind mindestens bis Ende Januar zwei Bohrgeräte im Einsatz.
Seit Anfang des Jahres werden durch die Bohrgeräte Bohrpfahlwände hergestellt. Sie dienen als Widerlager der neuen Brücke und als Baugrubeneinfassungen zur Herstellung der Gruben für die Schächte der Ver- und Entsorgungsleitungen. „Mit den Bohrpfählen der Widerlager müssen die Widerlager der bestehenden Brücke durchbohrt werden. Diese Arbeiten sind aufwändiger und zeitintensiver, als angenommen. Von den rund 100 Bohrpfählen sind bisher ein Viertel gesetzt. Deshalb hat das Unternehmen, das die Bohrungen durchführt, ein zweites Gerät aufgestellt“, sagt Jörg Herrmann, Projektleiter der Landeshauptstadt für das Brückenbauwerk. „Aber wir arbeiten mit Hochdruck daran, die nächsten Bauschritte zu gehen und im Plan zu bleiben“, so der Experte. Das Setzen der Bohrpfähle mit einem Durchmesser von mehr als einem Meter wird noch eine Weile den Alltag der Anwohner an der Baustelle bestimmen. „Es gibt eine hohe Akzeptanz der Bagger-, Bohr- und Schachtarbeiten bei den
Anwohnern um die Wallstraße herum, auch wenn es gelegentlich mal lauter ist“, sagt Baustellenkümmerer Hugo Klöbzig. „Es gibt viele Fragen zum Bauablauf, aber auch immer wieder zur Verkehrsführung auf den Ausweichstrecken, die wir gern beantworten.“
So haben sich Bewohner des Stadtteils gewünscht, dass beispielsweise in der Voßstraße Geschwindigkeitsmesstafeln aufgestellt werden, die den Autofahrern mit einem Smiley bestätigen, dass sie sich an das vorgeschriebene Tempo 30 halten. Diese Messgeräte werden in den nächsten Wochen an verschiedenen Stellen der Voßstraße eingesetzt, vor
allem im Bereich der Schulen.
Auch Baudezernent Bernd Nottebaum freut sich über die Akzeptanz der Bauarbeiten. „Meine Fachverwaltung hat die Brückenbaumaßnahme in der Öffentlichkeit bereits vor Beginn der Arbeiten sehr gut kommuniziert und Anregungen insbesondere der Anlieger aufgenommen, soweit das möglich war. Dadurch konnte erreicht werden, dass die Maßnahme zwar als unangenehm empfunden, aber eben auch akzeptiert wird. Darüber bin ich sehr froh“, sagte Nottebaum bei einem Baustellenbesuch.

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