Stadtverwaltung gibt Langzeitarbeitslosen eine Chance - Oberbürgermeisterin begrüßt neue Mitarbeiterinnen Stadthaus 02.10.2015

Das neue ESF-Bundesprojekt zur Integration von leistungsberechtigten Langzeitarbeitslosen ist auch für arbeitslose Schwerinerinnen und Schweriner eine Chance, beruflich wieder Fuß zu fassen und endlich wieder gebraucht zu werden. Die Landeshauptstadt Schwerin beteiligt sich als Arbeitgeberin an diesem Projekt und gibt vorerst fünf Schwerinerinnen im Alter zwischen 32 und 54 Jahren eine neue Beschäftigung. Seit dem 1. Oktober verstärken die fünf  Mitarbeiterinnen, die über entsprechende Qualifikationen und Berufserfahrungen verfügen, die Teams im Bereich Netzwerkarbeit, Migration und Integration, im Bürgerbüro, im Senioren- und Behindertenbeirat sowie in der Ausländerbehörde. Insgesamt wurden in der Landeshauptstadt durch das ESF-Programm bei drei Arbeitgeberinnen zehn Stellen für Langzeitarbeitslose geschaffen.Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Geschäftsführerin des Jobcenters Schwerin Regine Rothe begrüßten heute (2. Oktober) die fünf Frauen an ihren Arbeitsplätzen im Stadthaus. „Wir unterstützen das Projekt und begrüßen, dass sich unser Jobcenter noch mehr um die Integration von Langzeitarbeitslosen bemüht. Ich bin mir sicher, dass unsere neuen Mitarbeiterinnen ihre Fähigkeiten schnell ausbauen und die Verwaltung in wichtigen Bereichen entlasten“, so Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow.„Mit der Teilnahme am Projekt hat das Jobcenter Schwerin die Möglichkeit, durch intensive Betreuung Langzeitarbeitslose auf dem Weg in die sozialversicherungspflichtige Anstellung zu begleiten. Hierbei ist es einzig an die Fördervoraussetzungen der ESF-Richtlinie gebunden“, ergänzt Regine Rothe, Geschäftsführerin des Jobcenters Schwerin.
Mit der Teilnahme am Projekt hat das Jobcenter Schwerin die Möglichkeit, die Langzeitarbeitslosen auf dem Weg in die sozialversicherungspflichtige Anstellung intensiv zu betreuen. Dabei stehen Menschen im Mittelpunkt, die trotz hoher Motivation schon  länger arbeitslos sind, aber für eine Ausbildung nicht mehr in Frage kommen. Die Stellen in der Stadtverwaltung wurden im Rahmen des Bundesprogramms: „Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit“ zur Verfügung gestellt.
Das Jobcenter wird die Projektteilnehmerinnen auch nach deren Integration in den  Arbeitsalltag im Rahmen eines sechsmonatigen Trainings begleiten. Denn entscheidend für den langfristigen Erfolg des Wiedereinstiegs ist das Vertrauen zwischen Betreuer und Projektteilnehmerinnen ebenso wie zwischen dem Betreuer und der Landeshauptstadt als Arbeitgeberin.
Das „Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit“ wird vom europäischen Sozialfonds Deutschland (ESF) gefördert. Um langzeitarbeitslose Beschäftigte wieder in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, unterstützt das Programm die neuen Mitarbeiterinnen durch wöchentliche Coachings, arbeitsplatzbezogene Qualifizierungen oder Mobilitätshilfen wie etwa Pendelkosten im ersten Monat der Arbeitsaufnahme.  
Andererseits unterstützt es die Stadtverwaltung durch Lohnkostenzuschüsse von 40 Prozent.
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