Jugendfreizeiteinrichtungen ab dem 14. Mai wieder geöffnet 13.05.2020

 © Syda Productions/Adobe Stock

Seit Wochen müssen junge Menschen auf ihre Freunde und ihre Freizeitaktivitäten verzichten. Nachdem in den vergangenen Wochen schrittweise Einschränkungen gelockert werden konnten, haben sich das Land, die Landeshauptstadt Schwerin und deren Träger der freien Jugendhilfe maßgeblich für eine Öffnung der Jugendfreizeiteinrichtungen eingesetzt. Nun sollen die Jugendfreizeiteinrichtungen wieder öffnen, wenn auch mit Einschränkungen.

„Unsere Bemühungen waren erfolgreich. Nach Absprache mit den Fachkräften der Jugend- und Jugendsozialarbeit in der Stadt wollen wir zunächst zu einem eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 14. Mai 2020 zurückkehren und die Treffs und Angebote schrittweise wieder öffnen“, sagt Mark Klinkenberg, Leiter des Fachdienst Jugend und fügt hinzu: „Das ist wichtig. Denn diese langwierige angeordnete Isolation kann Kinder und Jugendliche stark verunsichern und psychisch sehr belastend wirken. Dem wollen wir mit diesem Schritt entgegenwirken.“

Doch auch im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit steht der Schutz der Gesundheit in Zeiten der Corona-Pandemie im Vordergrund. „Deshalb dürfen zunächst maximal 10 Personen unter Einhaltung des Mindestabstands und notwendiger Hygieneregeln an einem Projekt teilnehmen“, sagt Klinkenberg. Die Vorgaben sind den Ansprechpersonen vor Ort in den Einrichtungen und Projekten bekannt. So wird es jetzt auch außerhalb von Kita und Schule unter Einhaltung der Regeln wieder möglich sein, Freunde direkt zu treffen und sich nicht mehr nur digital auszutauschen.

Alle Angebote sind auf www.schwerin.de/jugendarbeit abrufbar.

Angebote und Maßnahmen für Kinder und Jugendliche in der Landeshauptstadt wie beispielsweise Kinder- und Jugendtreffs, die Jugendmedienbildung aber auch die Straßensozialarbeit sind unverzichtbar. Kinder und Jugendliche können sich durch die Öffnung der Jugendfreizeiteinrichtungen, unabhängig von ihrer Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status, aktiv an Projekten und dem gesellschaftlichen Leben beteiligen.

Mark Klinkenberg: „Während des Beisammenseins mit Gleichaltrigen können sich die Kinder und Jugendlichen entwickeln, ihre Identität finden, ihr soziales Lernen sowie altersgerechte Kompetenzen fördern. Die Fachkräfte im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind für viele junge Menschen Vertrauenspersonen, bei denen sie sich stets Beratung, Hilfestellung und Orientierung einholen können."

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