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Naturschutzstation Schwerin beteiligt sich am „Weltwechsel“ Filmgespräch zur Plastikkrise und Ausstellung zum Thema Wasser 08.10.2026

Eingang der Naturschutzstation Schwerin am Zippendorfer Strand  © Landeshauptstadt Schwerin

Eine deutsche Bierflasche, angeschwemmt auf einer zu Fuß unerreichbaren Insel der Lofoten im Nordpolarmeer. Wo kam die her? Etwa wirklich aus Deutschland? Oder war es doch ein durstiger Tourist? Dieser Frage geht der Filmemacher Steffen Krones in seinem Film „The North Drift - Plastik in Strömen“ nach.

Die von der Stadt Schwerin geförderte und vom BUND MV getragene Naturschutzstation Schwerin zeigt die 45-minütige Dokumentation im Rahmen der landesweit stattfindenden Veranstaltungswochen „Weltwechsel“.  Die Filmvorführung findet am Mittwoch, den 14. Oktober ab 17.45 Uhr in der Naturschutzstation am Zippendorfer Strand statt. Im Anschluss daran gibt es ein Filmgespräch zur Plastikkrise. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Ausstellung „Alles im Fluss?! Wasser in der Krise“ bis 7. Januar zu sehen

Ebenfalls am Mittwoch, 14. Oktober wird um ab 17.30 Uhr die Ausstellung „Alles im Fluss!? Wasser in der Krise“ eröffnet. Ein Vertreter der Heinrich Böll Stiftung gibt eine kleine Einführung in die Ausstellung. Die Klimakrise ist schon heute eine Wasserkrise: Wasser ist nicht nur knapp, sondern auch zu warm, zunehmend verschmutzter, bei Flutkatastrophen sogar tödlich. Dies hat nicht nur Folgen für wichtige Ökosysteme wie Auen und Wälder, sondern bedroht auch Menschen und Tiere, beeinflusst die Wirtschaft und verändert ganze Landstriche in Deutschland.

Auf einer collagenhaften Reise zum Thema Wasser gibt die Ausstellung der Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern auf 14 Rollups einen Überblick, vor welchen Herausforderungen unsere Flüsse und Seen, Grundwasser und Meere stehen.

Die Ausstellung ist bis 7. Januar 2027 zu den Öffnungszeiten in der Naturschutzstation Schwerin kostenfrei zu sehen. Gruppen können sich auch zu anderen Zeiten anmelden und in der Einrichtung zusätzlich ein umweltpädagogisches Programm verabreden. 

Zentraler Anlaufpunkt für Natura-2000-Station „Schweriner Seen“

Die Naturschutzstation Schwerin ist seit diesem Sommer auch der zentrale Anlaufpunkt für die neu eingerichtete Natura-2000-Station „Schweriner Seen“ zum Schutz der Vögel im Europäischen Vogelschutzgebiet, die vom BUND Mecklenburg-Vorpommern geleitet wird. Am Samstag, 17. Oktober lädt die Naturschutzstation Schwerin in der Zeit von 8.00 bis 10.00 Uhr unter dem Titel „Gefiederte Wintergäste am Schweriner Außensee“ zu einer Exkursion zu Zug- und Rastvögeln mit dem Ornithologe Benjamin Weigelt ein.

Treffpunkt ist um 8.00 Uhr der Parkplatz der Ramper Werkstätten, Retgendorfer Straße 4, 19067 Leezen. Anmeldung bis 14. Oktober per E-Mail an naturschutzstation-schwerin@bund-mv.de.

Nicht nur im Frühjahr, auch im Winterhalbjahr ist das europäische Schutzgebiet „Schweriner Seen“ für Naturinteressierte ein Erlebnis. U.a. können Schellenten, Tafel- und Reiherenten, aber auch Eisvögel angetroffen werden. Auf der Exkursion wird auch das Natura 2000-Schutzgebiet vorgestellt und seine Bedeutung für die Ökologie der rastenden Zugvögel. Die Exkursion ist kostenfrei und richtet sich an Erwachsene sowie Jugendliche ab 11 Jahren.

Die Naturschutzstation Schwerin freut sich über eine kleine Spende am Ende der Exkursion.

Öffnungszeiten der Naturschutzstation:
Mittwoch 13:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag 09.30 - 13:30 Uhr
  sowie zu Veranstaltungen am Wochenende.

 

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