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Neubau der Kita „Feldstadtmäuse“ feierlich übergeben: Moderner Hybridbau für 105 Kinder und zwei integrative Gruppen 28.08.2026

Das neue Gebäude der Kita

Eine große Abschiedsparty haben die „Feldstadtmäuse“ schon vor den Sommerferien in ihrer alten Villa in der Demmlerstraße gefeiert. Rund 16 Monate nach der Grundsteinlegung wurde der Ersatzbau fertiggestellt. Inzwischen ist auch der Umzug geschafft – und es kann Eröffnung gefeiert werden:

6,5 Millionen Euro wurden hier durch das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Landeshauptstadt investiert. Unterstützt wurde das Projekt durch Fördermittel aus dem KfW-Förderprogramm. Die moderne, integrative Kita wird von der Kita gGmbH betrieben. Mit dabei bei der feierlichen Übergabe: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Oberbürgermeister Sebastian Ehlers.

Mit dem Neubau ist eine zukunftsfähige Kindertagesstätte entstanden, die den steigenden Anforderungen an frühkindliche Bildung und Betreuung gerecht wird. „Auch wenn die Zahl der Kita-Kinder in Schwerin derzeit insgesamt sinkt, war diese Investition vorausschauend. Die neue Einrichtung bietet moderne, sichere und kindgerechte Bedingungen für Bildung, Betreuung und gemeinsames Aufwachsen. Die Kindertagesstätte ist bereits heute vollständig ausgelastet. Das zeigt, dass sie den tatsächlichen Bedarf vor Ort trifft“, sagte Oberbürgermeister Sebastian Ehlers während der Eröffnung.

Insgesamt bietet der neue Hybrid-Bau – Erdgeschoss in Beton und Obergeschoss in Holz – auf mehr als 1500 Quadratmetern Platz für 105 Kinder, darunter zwei integrative Gruppen. Für Kinder mit Beeinträchtigung gibt es einen Fahrstuhl in das Obergeschoss, das auch mit einer großen Terrasse ausgestattet ist. Von dort können die Kinder sogar den Ostorfer See sehen. Außerdem gibt es einen Bauraum, einen Kreativraum und ein Kinderrestaurant.

Besonderes Augenmerk hat das ZGM auf ein ganzheitliches ökologisches Gebäudekonzept gelegt. So wird die Kindertagesstätte über eine Sole-Wärmepumpe mit Erdsonden beheizt. Eine Teillüftungsanlage ermöglicht im Sommer die Nutzung kühler Nachtluft zur Temperierung des Gebäudes und sorgt damit für ein angenehmes Raumklima bei reduziertem Energieverbrauch.

Eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher erzeugt einen großen Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort und erhöht den Eigenverbrauch erneuerbarer Energie. Ergänzt wird das Konzept durch eine extensive Dachbegrünung sowie eine Rigole, die Regenwasser teilweise versickern lässt und überschüssiges Wasser zeitverzögert in das Kanalnetz ableitet. Auch die rückwärtigen Außenanlagen mit Terrassen und Spielbereichen wurden nach dem Prinzip der Schwammstadt gestaltet, sodass Niederschlagswasser direkt auf dem Grundstück versickern kann.

Darüber hinaus kamen nachhaltige Baustoffe sowie eine energieeffiziente Bauweise zum Einsatz. Für das Gebäude wird eine Zertifizierung in DGNB Gold angestrebt – das erste Mal für eine Kita.

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