Bundesamt für Strahlenschutz sucht Haushalte für Radonmessung 06.11.2019

Radon ist ein radioaktives Edelgas, das aus dem Erdreich ins Haus gelangen und sich in der Raumluft anreichern kann. Wenn Radon und seine radioaktiven Folgeprodukte über einen längeren Zeitraum hinweg in höheren Konzentrationen eingeatmet werden, kann das Risiko für die Bewohner ansteigen, an Lungenkrebs zu erkranken. Nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.

Die Höhe der Radonkonzentration kann nur durch eine Messung bestimmt werden. Für ein Messprogramm des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) werden Haushalte gesucht, die Interesse an einer kostenlosen Radonmessung haben. Mit der Teilnahme ist es möglich, die Radonbelastung in den eigenen vier Wänden festzustellen und somit ohne großen Aufwand und kostenlos etwas zum Schutz der Gesundheit zu tun.

Die Messung ist sehr einfach und mit geringem Aufwand verbunden. Sie dauert 1 Jahr. Zwei kleine Messgeräte (Plastikdosen) werden per Post verschickt und sollen in Wohnräumen aufgestellt werden. Die Ergebnisse der Messungen werden den teilnehmenden anschließend zur Verfügung gestellt.

Informationen zum Messprogramm finden Interessierte unter www.bfs.de/radon-studie-2020. Ausführliche Erläuterungen zu den Messungen und zum Datenschutz sind unter www. kemski-bonn.de >> Radon 2020 dargestellt. Auf dieser Seite sind auch die Anmeldungen für die Messungen möglich.

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