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Größtes Schulbauvorhaben der Landeshauptstadt abgeschlossen - Regionales Berufliches Bildungszentrum in Lankow feierlich eingeweiht 02.09.2021

Feierlich eingeweiht: Der Neubau des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Technik im Stadtteil Lankow © Landeshauptstadt Schwerin

Nach knapp dreijähriger Bauzeit für den Ersatzneubau des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums der Landeshauptstadt Schwerin Technik im Stadtteil Lankow war es heute endlich soweit: Oberbürgermeister Rico Badenschier, der Werkleiter des beim Bau federführenden Zentralen Gebäudemanagements Ulrich Bartsch und die Leiterin des Fachdienstes Bildung und Sport Manuela Gabriel übergaben feierlich symbolisch den Schlüssel an die Schulleiterin Petra Voß.

„Dieser neue hochmoderne Berufsschulkomplex steht für einen starken Berufsschulstandort Schwerin. Er kommt rund 1700 Auszubildenden, 70 Lehrkräften und den Unternehmen in Westmecklenburg zugute, die wir damit bei der Gewinnung ihres Fachkräftenachwuchses unterstützen“, betonte Oberbürgermeister Badenschier in seinem Grußwort.

Die Berufsschule Technik ist die größte Berufsschule der Landeshauptstadt. Sie besteht seit 1970. Ausgebildet werden an der Schule mehr als 20 Berufe, darunter fachgymnasiale Bildungsgänge bis zu den Fachpraktikern. Unterrichtet werden an der Schule die Fachrichtungen: Elektro- und Informationstechnik, Bautechnik, Maschinentechnik, Energietechnik und Automatisierungstechnik. Neben der dualen Ausbildung und Vollzeitausbildung gibt es Klassen für die Berufsvorbereitung und Fachpraktiker in den Fachrichtungen Maurer, Maler, Hauswirtschaft und Holzbearbeitung. Der Neubau der Schule macht es möglich, die Berufsausbildung in Lankow zu zentralisieren.

Der viergeschossige Massivbau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 12.000 m² verfügt über 44 Unterrichtsräume – dazu zählen Klassenräume, Lernumgebungen und Labore, Werkstätten, Lehrerzimmer und Büros, eine Bibliothek und die Mensa mit einem repräsentativen Atrium. Die Technikausstattung ist ebenfalls auf dem neuesten Stand, einschließlich der Glasfaseranbindung für schnelles Internet.

Der Außenbereich wurde modern und interaktiv unter anderem mit einem Bolzplatz, einem Volleyballfeld, Sitzgelegenheiten, einem Kräutergarten und einer großen Außenterrasse an der Mensa gestaltet. Sobald die Abbrucharbeiten des alten Gebäudes erfolgt sind, erhält das Eingangsportal sein endgültiges Aussehen.

Der Ersatzneubau ist mit einem Gesamtvolumen von 31,5 Mio. Euro das größte Schulbauvorhaben der Landeshauptstadt Schwerin. Von den 31,5 Mio. Euro wurde allein 4 Mio. Euro in die Ausstattung der Schule investiert. Das Vorhaben wird mit insgesamt 27,8 Mio. Euro aus Zuwendungen des Landes MV zur Förderung des Ausbaus der wirtschaftlichen Infrastruktur aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der                   regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Verbindung mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemäß Infrastrukturrichtlinie gefördert.

Hintergrund
Um den Neubau wurde lange gerungen. Der ideelle Grundstein für dieses Vorhaben wurde bereits vor über zehn Jahren gelegt: Im Januar 2009 beschloss die Stadtvertretung zunächst die Sanierung des Schulgebäudes. Es begann in den Folgejahren ein zähes Ringen und den Standort. So standen statt der teuren Sanierung des alten Schulgebäudes bis in das Jahr 2014/2015 auch die Anmietung bzw. der Ankauf anderer zur Verfügung stehender Flächen im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer oder im ABC-Bau zur Diskussion. 2016 gelang es der Stadt, die Landesregierung für einen Neubau der stark sanierungsbedürftigen Berufsschule zu gewinnen. Mit der Entscheidung der Landesregierung, den Schulneubau aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zu fördern, wurden die Weichen für den Neubau am bisherigen Schulstandort in der Gadebuscher Straße gestellt.

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