Auf einer Bürgermeisterkonferenz in Güstrow haben alle sechs Landkreise und die beiden kreisfreien Städte den MV-Plan unterzeichnet. Damit steht die Verteilung der Gelder aus dem Sondervermögen des Bundes fest: Schwerin erhält neben dem einmaligen Sockelbetrag, den alle Gemeinden unabhängig von ihrer Größe erhalten, in den kommenden zehn Jahren 29,1 Millionen Euro für Investitionen in öffentliche allgemeinbildende Schulen und 7,8 Millionen Euro für die Verkehrsinfrastruktur, einschließlich des ÖPNV sowie 6,2 Millionen Euro für sonstige gesellschaftliche Infrastruktur.
„Wir begrüßen es, dass der Bund mit dem Sondervermögen die Finanzierung wichtiger Infrastrukturvorhaben in Schwerin übernimmt. Die Stadt muss in den nächsten Jahren viele Investitionen durchführen und ist dabei auch in Zukunft auf die Unterstützung von Land und Bund angewiesen“, so der 1. stellvertretende Oberbürgermeister, Bernd Nottebaum.
Die Verwaltung wird bereits im März eine Vorlage mit Vorschlägen zur Mittelverwendung in die politischen Gremien einbringen. „Auch wenn wir für die Umsetzung der Maßnahmen bis 2035 Zeit haben, möchten wir in Schwerin kurzfristig mit der Planung und Umsetzung beginnen“, so Nottebaum weiter.