Die Landeshauptstadt wird zwei Projekte für das 330 Millionen Euro umfassende Bundesförderprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten einreichen. Darüber informierte die Verwaltung am Dienstagabend die Mitglieder des Hauptausschusses.
So sollen im Sportpark Lankow und auf dem Sportplatz in Neumühle die Flutlichtanlagen auf energiesparende LED-Beleuchtung umgestellt und außerdem ein zusätzlicher Ballfangzaun in Neumühle erreichtet werden.
Als zweites Projekt schlägt die Verwaltung die Sanierung der Sporthalle Reiferbahn vor, die auch Heimspielstätte des Handballvereins Grün-Weiß ist. Die Finanzierung des kommunalen Eigenanteils für dieses Projekt war bereits im laufenden Haushalt veranschlagt, hatte jedoch bisher keine Kreditgenehmigung erhalten. „Wir werden uns um eine Freigabe bemühen, um in den Genuss der Bundesförderung zu kommen“, sagt Bernd Nottebaum, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters.
Bei Vorliegen einer Haushaltsnotlage beteiligt sich der Bund mit bis zu 75 Prozent an den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben; der kommunale Eigenanteil reduziert sich entsprechend auf 25 Prozent.
Geprüft hat die Verwaltung außerdem die Errichtung eines weiteren Kunstrasenplatzes am Standort Lankow. Eine Förderung aus dem Bundesprogramm kommt hier jedoch nicht in Frage, da die Maßnahme bisher noch gar nicht im Haushalt veranschlagt war und damit die Fördervoraussetzung nicht erfüllt ist. Die Stadtvertretung wird sich in ihrer nächsten Sitzung damit befassen.