Die Rettungsleitstelle und die Feuerwehr Schwerin erproben am Dienstag, 27. Oktober, ab 16:00 Uhr ihre Konzepte für den Fall eines Ausfalls der Notrufnummern 112 und 110. Ziel der Übung ist es, die bestehenden Handlungsanweisungen auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen und die Einsatzbereitschaft der sogenannten Leuchttürme als Zentrale Anlaufpunkte im Stadtgebiet zu erproben.
Für die Bevölkerung ergeben sich aus der Übung keine Einschränkungen. Die Notrufnummern 112 und 110 bleiben wie gewohnt erreichbar. Im Rahmen der Übung kann es im Stadtgebiet vereinzelt zu Blaulichtfahrten von Einsatzfahrzeugen kommen.
Sollte es in Schwerin tatsächlich zu einem Ausfall der Notrufnummern 112 und 110 kommen, werden im Stadtgebiet Leuchttürme eingerichtet: An diesen Anlaufstellen können Bürgerinnen und Bürger auch ohne Telefon einen Notruf absetzen und weitere Informationen erhalten. Die Leuchttürme dienen damit als zentrale Anlaufpunkte, um im Ernstfall Hilfe zu organisieren und die Bevölkerung mit wichtigen Informationen zu versorgen.
Darüber hinaus hat jeder Bus- und Bahnfahrer des Nahverkehrs Schwerin die Möglichkeit, Notrufe entgegenzunehmen und diese über das betriebsinterne Funknetz an die Feuerwehr weiterzuleiten.
Mit der Übung sollen die vorgesehenen Abläufe überprüft und Verbesserungsmöglichkeiten erkannt werden. Feuerwehr und Integrierte Leitstelle Westmecklenburg wollen damit sicherstellen, dass auch bei einem Ausfall der regulären Notrufmöglichkeiten eine zuverlässige Alarmierung und Unterstützung der Bevölkerung gewährleistet werden kann.
Weitere Informationen zum Verhalten bei einem Notrufausfall sowie zu den Standorten der Leuchttürme gibt es auf der Internetseite der Landeshauptstadt Schwerin unter www.schwerin.de/katastrophenschutz.
