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Vikunjas neu im Zoo Schwerin – der Vorfahr des Anden-Schafs 04.11.2019

Vikunja Hengst Sandro ist sehr ruhig und freundlich. © Zoologischer Garten Schwerin

Der Zoo erweitert seine Südamerika-WG um 3 Vikunjas. Die Art gehört zu den sogenannten Neuweltkamelen, wie auch Lama, Guanako und Alpaka. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Tiere sind die Wildform der Alpakas. Auf den ersten Blick sind sich die beiden Arten auch recht ähnlich. Allerdings sind Vikunjas etwas zierlicher und vor allem entwickeln sie keine so dichte Wolle, wie es bei den Alpakas der Fall ist. Sie müssen also auch nicht geschoren werden, was bei dem seit ca. 6.000 Jahren domestizierten Alpaka regelmäßig der Fall ist.
Vikunjas sind in den südamerikanischen Anden verbreitet, leben also bin in sehr große Höhen und ernähren sich hauptsächlich von Gräsern und Kräutern dortiger Graslandschaften. Sie leben in kleinen Herden und können bis zu 50 km/h schnell laufen. Wenn potentielle Feinde allzu aufdringlich sind, wird auch gerne mal zur Verteidigung gespuckt. Die Schweriner Tiere gehören zum Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), welches von Zürich aus koordiniert wird.
Sandro und Roca heißen die beiden ca. 1 Jahr alten Tiere, die bereits auf der Anlage der Tapire, Wasserschweine und Großen Maras zu finden sind. Hengst Sandro ist aus dem Tiergarten Schönbrunn nach Schwerin gekommen. Stute Roca hat die Reise aus dem tschechischen Zoo Liberec angetreten. Ein weiteres weibliches Tier aus dem Ree Park Safari, Dänemark, wird noch diese Woche erwartet.

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