Wer kann in Schwerin am besten vorlesen? Beim Stadtentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lesen die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Schwerin am 2. Februar in der Stadtbibliothek um 14.00 Uhr um die Wette. Der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb ist mit bundesweit 600.000 Teilnehmern einer der ältesten und größten Wettbewerbe für Schüler in Deutschland.
Beim Stadtentscheid im Veranstaltungsraum der Hauptbibliothek im Klöresgang lesen 14 Jugendliche in der ersten Runde aus ihren vorbereiteten Texten. In der zweiten Runde gilt es, zusätzlich die Herausforderung mit einem Fremdtext zu bestehen. Die fünfköpfige Jury aus unterschiedlichen Bereichen der Literaturszene blickt mit Spannung und Vorfreude auf dieses Event. Die Veranstaltung ist öffentlich.
„Der Vorlesewettbewerb fördert nicht nur das Lesen und die Begeisterung für Literatur, sondern bietet Kindern und Jugendlichen auch die Gelegenheit, sich auszuprobieren und ihre Lesekompetenz unter Beweis zu stellen. Ich bin wieder sehr gespannt auf die Leistungen der Teilnehmer“, so Kulturdezernent Silvio Horn.
An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit über 7.000 Schüler der 6. Klassenstufe. Die über 650 Regionalwettbewerbe organisieren Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und weitere kulturelle Einrichtungen. Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde sowie das Buch „Rocky Winterfeld“ von Marie Hüttner (Thienemann Verlag).
Der Sieger oder die Siegerin des Stadtwettbewerbs darf am Wettbewerb für den Bezirk Mecklenburg-West teilnehmen. Den Landeswettbewerb im Mai bestreiten die beiden Erstplatzierten des Bezirkswettbewerbs. Das Bundesfinale mit den 16 Landessiegerinnen und -siegern findet im Juni statt. Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet.