Heimathafen Schwerin

Ein Studienplatz in Schwerin? Na, klar!

 © Jörn Lehmann

Ein Studienplatz in Schwerin. Das war es, was Pia Winkler vorschwebte. Den Bachelor in Tourismuswirtschaft und die Immatrikulation im Gepäck, zog die gebürtige Dresdnerin vor ein paar Jahren in die Landeshauptstadt. Sie hatte sich an der Fachhochschule des Mittelstandes für „Marketing Management im Tourismus“ eingeschrieben. Ein Glücksgriff. Denn sie suchte ein kleines Kolleg und einen ruhigen Studienort. „Da findet man sich schnell zurecht und lernt schnell Leute kennen“, sagt sie. Eine Wohnung finden? Kein Problem.

Inzwischen hat die selbstbewusste Frau ihren Master in der Tasche und arbeitet für die Fachhochschule. Durch das denkmalgeschützte, sorgfältig restaurierte Gründerzeitgebäude, in dem die private Akademie untergebracht ist, geht sie, als sei es ihr zweites Zuhause. „Es hat etwas Erhabenes“, sagt sie und Stolz klingt mit. Das frühere Gymnasium liegt am Ufer des Pfaffenteichs, mitten in der Altstadt. Wenn man einmal zu sehr in Gedanken verstrickt sei, brauche man nur aus dem Fenster und auf den See zu schauen. Dann könne man sagen: „Ja, das Leben ist es schön.“

Neben ihrer Karriere interessiert sie das Kulturangebot, die zahlreichen Events und Möglichkeiten, zu Land oder zu Wasser aktiv zu sein, fahrradzufahren, durch den Kletterpark zu schwingen oder zu paddeln. In ihrer Freizeit hält sie sich gern am Lankower See auf, wo sie auch wohnt. „Wasser hat etwas Regenerierendes“, philosophiert sie. „Da komme ich mit mir ins Reine.“ Diskos oder Szene brauche sie nicht. Mal ein Cocktail am Abend und sonntags zum Brunchen, das gefällt ihr.

An den Master will Pia Winkler die Promotion anhängen. Von ihrer Zukunft hat sie eine klare Vorstellung: sie will Dozentin werden und auf  alle Fälle in Schwerin bleiben: Denn die Stadt habe Potenzial.

Text: Beate Schümann

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