Heimathafen Schwerin

Schwerin ist einfach am Schönsten

 © Silke Winkler

Ambitionen im Leistungssport hatten beide. Lea Müller und Lars Kutzner kannten sich vom Schweriner Sportgymnasium her, einer deutschlandweit bekannten Eliteschule für Sporttalente. Sie spielte bereits aktiv Handball in der A-Jugend der Regionalliga; er betrieb intensiv Judo - bis zum ersten schwarzen Meistergürtel. Dann brachten schwere Verletzungen das Aus für die sportliche Laufbahn.

Die Abiturientin ging nach Kiel, um an der Uni Sportwissenschaften zu studieren und sich auf Rehasport für beeinträchtigte Kinder zu spezialisieren. Doch im Losverfahren hatte Lea Müller kein Glück. Was tun? Sie hatte schon einen Mietvertrag, den ersten eigenen. Die Fördestadt war eine interessante Studentenstadt mit vielen Partys, dreimal so groß wie Schwerin. Da entschied sie sich für eine Ausbildung zur Krankenpflegerin am Städtischen Krankenhaus. „In Kiel habe ich gelernt, dass ich kein Großstadtmensch bin“, sagt die erfahrene Pflegerin heute. Es sei wichtig gewesen, etwas anderes gesehen zu haben.

Lars Kutzner ist mit seiner Berufswahl glücklich, betreibt Judo nur noch zum Spaß. Die Ausbildung zum Physiotherapeuten dauerte drei Jahre, aber er wollte mehr Erfahrungen sammeln. „Man muss raus, um selbständig zu werden“, sagt er. Er bewarb sich 2011 bei einer Praxis in Neumünster, die ihm berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bot.

Rückblickend sagen beide heute, dass man wohl erst erwachsen werden müsse, um Schwerin richtig schätzen zu lernen. Zum Paar wurden sie auf einer Rockabilyparty Anfang 2013. Seither planen sie ihr Leben gemeinsam. Schwerin hatte dabei einen klaren Heimatvorteil, sagen die kurz vor der Wende in Schwerin Geborenen. Die Stadt war nie durch den Krieg zerbombt wie Kiel oder Neumünster. Sie ist nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu anonym und doch nicht beengt, hat genügend Seen und ihr familiäres Umfeld – unschlagbare Argumente.

Text: Beate Schümann

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