Managementplan

© Landesamt für Kultur & Denkmalpflege / Achim Bötefür

Managementplan

 © Rainer Cordes

Ein Managementplan für eine Welterbestätte ist ein integriertes Planungs- und Handlungskonzept zur Festlegung der Ziele und Maßnahmen, mit denen der Schutz, die Pflege, die Nutzung und Entwicklung von Welterbestätten verwirklicht werden sollen.
Seit dem 1. Februar 2005 ist er für eingetragene Welterbestätten zwingend erforderlich.

Wesentliche Bausteine eines Managementplans sind folgende:

  • Schutzmaßnahmen durch Gesetze, sonstige Vorschriften und Verträge
  • Festlegung von Grenzen für wirksamen Schutz
  • Pufferzonen
  • Verwaltungssysteme
  • Nachhaltige Nutzung und Entwicklung. 

Die Darstellung des außergewöhnlich universellen Wertes, dem „outsstanding universal value“ kurz OUV, der Welterbestätte und die Feststellung ihrer Echtheit, und/oder Unversehrtheit, d.h. der Authentizität und/oder Integrität sind dem Managementplan vorangestellt.

Karten und Pläne

 © Landeshauptstadt Schwerin

Welterbeareal für die Bewerbung auf die deutsche Tentativliste.

140 ha

Historische Karten im Geoshop

Sichtraumstudie Schwerin

Historische Blickbeziehungen
 © Staatliches Museum Schwerin/Gabriele Bröcker

Grundlage einer romantischen Kulturlandschaft sind ihre vielfältigen Sichtbeziehungen. Immer neue überraschende Ausblicke, Elemente, die den Betrachter weiter in die Landschaft locken und dann den Blick auf eine pittoreske Natur freigeben.

Für den Antrag für die deutsche Tentativliste hat der Landschaftsarchitekt Stefan Pulkenat die Sichtachsen des Schweriner Residenzensembles analysiert.

 

Sichtachsen Residenzensemble Schwerin

Sichtraumstudie
 © Michael Kloos I v-cube

Ein umfassende Sichtraumstudie ist heute integraler Bestandteil eines Managementplans für Welterbestätten. Dr. Michael Kloos und das Büro V-Cube haben 2016 eine Vorgutachten für die Schweriner Residenzlandschaft erstellt.

Gutachterliche Voruntersuchung der Sichtbeziehungen des Residenzensembles Schwerin

Schweriner Welterbetagungen

Im Rahmen eines nachhaltigen Managementplans wurden 2015 die Schweriner Welterbetagungen etabliert. Sie sollen einerseits die kontinuierliche Forschung zur der zukünftigen Welterbestätte „Schweriner Residenzensemble – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ sichern, andererseits die Nähe zu Bürgern und Besuchern auf dem Weg zum Welterbe gewährleisten.

Zu den Welterbetagungen
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Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin

Frau Claudia Schönfeld M.A.
Welterbemanagerin
Raum: 1.053

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin
+49 385 545-2980
cschoenfeld@schwerin.de