§ORTSRECHT

Mueßer Gartenwelten

© Landeshauptstadt Schwerin/Fred-Ingo Pahl

Liebe Gäste,

derzeit gelten in Deutschland besondere Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus. Wir hoffen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen und nehmen Sie derweil mit auf eine virtuelle Reise in unsere schöne Stadt. Für Fragen rund um Ihren Urlaub in Schwerin sind wir unter 0385 5925212 oder info@schwerin.info weiterhin für Sie da.

„Hallo, ich bin Maria Peters. Ich mach‘ was aus Erde…

Museumsgärtnerin Maria Peters © Freilichtmuseum Schwerin-Mueß/Fred-Ingo Pahl

Entschuldigung, ich habe gerade viel zu tun. Wenn ich zwischendurch oder an Regentagen mal die Hände für die Tastatur frei habe, berichte ich Ihnen auf dieser Seite Interessantes und Neuigkeiten über meine Arbeit in den Gärten und auf den Streuobstwiesen des Freilichtmuseums. Ich bearbeite den nach historischem Vorbild angelegten Dorfschullehrergarten mit seinen alten Gemüsesorten, Kräutern, Blumen und Obstbäumen. Auch die Vorgärten von Büdnerei und Häuslerei und den Hang an der Rückseite der alten Dorfschule möchte ich so wie früher üblich mit Blumen, Bodendeckern und Stauden gestalten. Um die alten Obstbaumsorten und Sträucher auf den weitläufigen Streuobstwiesen des Museumsgeländes kümmere ich mich ebenfalls. Die Wiesen werde ich größtenteils – wie unsere Großväter – mit der Sense mähen, sodass sich die Bienenvölker des Museums im Frühjahr und Sommer gut mit Blütennektar versorgen können.

Ich habe schon einige Jahre Erfahrung in verschiedenen Gemüsegärtnereien gesammelt, die ökologisch wirtschaften. Doch hier stehe ich noch ganz am Anfang. Ich freue mich auf diese einmalige Herausforderung mit arbeitsreichen und schönen Aufgaben. Und das schönste ist: ich werde mit jedem Jahr um ein Gartenjahr reicher. Aus meinen neuen Erfahrungen will ich kein Geheimnis machen. Ich werde sie hier mit Ihnen teilen. Schön wär's, wenn auch Sie Ihre Gartenerlebnisse – Ihre Reinfälle und Erfolge – mit mir austauschen könnten.

So, genug geschnackt, nun muss ich wieder weiter machen."

Aktuelles, Infos, Seminare, Veranstaltungen

Dorfschullehrergarten - die Umsetzung einer amtlichen Gartenidee
Im Dorfschullehrergarten des Freilichtmuseums Mueß © Landeshauptstadt Schwerin/Fred-Ingo Pahl

Anno 1888 beschrieb der Lehrer E. Gang in einer Artikelserie die Anlage seines Lehrergartens von der Urbarmachung des Geländes bis zum letztendlichen Ertrag aus der Ernte. Ergänzt durch zwei Gartenpläne enthielt diese Beschreibung ausreichend Details, um eine ähnliche Gartengestaltung im Mueßer Freilichtmuseum vornehmen zu können. Das in Schwerin-Mueß in Situ erhaltene Dorfschulensemble mit Schule, Wirtschaftsscheune, Schulhof, Streuobstwiesen und Gartenland bot eine einmalige Gelegenheit für die Inszenierung eines idealtypischen Dorfschullehrergartens des 19. Jahrhunderts. Kernelemente der Anlage sind der sortenreiche Gemüse- und Staudengarten, die Baumschule, der Bienenschauer und die Maulbeerhecke. Diese Gartenbestandteile spiegeln das landesherrliche Interesse an der Förderung des noch wenig verbreiteten Obstanbaues, der Honig- und Seidenproduktion sowie der Verbreitung von nützlichen Gemüsesorten im 19. Jahrhundert wider. Der Lehrer wurde so zum Vorstreiter einer amtlichen Gartenidee. Heute beherbergt der Mueßer Dorfschullehrergarten nahezu 60 unterschiedliche Gemüsesorten aus dem 19. Jahrhundert. Das Museum leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der historischen Nutzpflanzenvielfalt. Im Jahr 2003 wurden z.B. im Mueßer Dorfschullehrergarten 20 seltene, wohlschmeckende und vielfarbige Kartoffelsorten, die man teilweise in unserer Region gezüchtet hat, angebaut.

Die Vielfalt der Kartoffelsorten ist bei den Sammlern groß: es gibt Sorten mit gelber, roter oder blauer Schale und farbigem Fleisch. Mehlige Sorten eignen sich für Pürees und Klöße, festkochende für Salat und Salzkartoffeln. Der „Liebhaberanbau“ erzielt meist keine Spitzenerträge, doch macht es Freude, die Sorten, deren Namen man eventuell noch kennt, wieder anzubauen und zu essen. Oft sind regionale, alte Landsorten darunter, die ohne die Sortenpfleger ganz aussterben würden. Dem Freilichtmuseum ist es wichtig, dass im verschwinden begriffene Kulturgut, und die selten gewordenen Sorten zu erhalten. Es sind sowohl klingende Kartoffelsorten dabei, wie: Ackersegen, Allerfrüheste Gelbe, Blaue Schweden, British Columbia Blue, Capella, Carnea, Deodora, Flava, Frühe Rosenkartoffel, Hindenburg, Kerkauer Kipferl, La Ratte d`Ardeche, Mittelfrühe, Odenwälder Blaue, Ora, Parnassia, Pirat, Professor Wohltmann, Schwarze Ungarin, Tannenzapfen...

Eine der ältesten, für einen mecklenburgischen Standort, nachgewiesenen Nutzpflanzen ist die Krögersche Stangenbohne, Phaseolus vulgaris. 1997 wurde dem Freilichtmuseum diese Bohne angeboten. Nachweislich wird sie schon seit 1850 bei der Familie Kröger in Strohkirchen bei Hagenow angebaut. „Dat wür ümmer so wierer gäben, von Vadder up`n Sön“ berichtet Frau Kröger. So konnte sich die Bohne, von Generation zu Generation weitergegeben, mit ihren Eigenschaften bis heute erhalten. Die gelbe Kletterbohne, die von Familie Kröger auch „Türkische Erbse“ genannt wird, zeichnet sich durch einen besonders aromatischen Geschmack aus. Ein weiteres Qualitätsmerkmal der Bohne ist, dass sie keine Fäden hat. „Dat sünd de besten Bohn för Bohn, Birn un Speck“ sagt Frau Kröger „un de Nawersch het nich sünne gauden“. Dadurch, dass die Bohnen am Ende ihrer Reifezeit keine Fäden entwickelt, kann sie noch sehr spät geerntet und verarbeitet werden.

Mais - Gemüse des Jahres 2021/22. Machen Sie mit!
Verschiedene Maissorten © Bernd Reitemeyer

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) wählte für die Jahre 2021/22 den Mais als Gemüse des Jahres aus.

Mit einer Weltproduktion von rund 1 Milliarde Tonnen ist der Mais das wichtigste Getreide noch vor Weizen und Reis. Vorrangig sieht man ihn bei uns als großflächige Monokultur, die häufig mit einem hohen Dünger- und Pestizideinsatz verbunden ist. Zudem werden überwiegend Hybridsorten (90%) angebaut und weltweit auch gentechnisch gezüchtete Sorten, wodurch die enorme Sortenvielfalt dieser uralten Kulturpflanze stark gefährdet ist.

Der Mais stammt ursprünglich aus Zentralmexiko. Dort wurde er von 4000 bis 3000 v.Chr aus dem Wildgras Teosinte domestiziert und zu unglaublich vielen Sorten weiterentwickelt. Er breitete sich rasch von Latein- nach Nordamerika aus. Funde von kleinen Bewässerungsanlagen aus Tucson (Arizona), die um 1100 v.Chr. datiert werden, belegen dies.

Erst ab dem 16. Jahrhundert begann der Maisanbau in Europa. Durch spanische Seefahrer gelangten die ersten Körner 1493 nach Spanien. Dort zunächst als Zierpflanze angebaut, verbreitete sich der Anbau über Südeuropa, den Vorderen Orient bis nach Afrika.

Erste Quellen in damaligen Kräuterbüchern belegen die Vielfarbigkeit und Sortenvielfalt dieses Supergetreides.

In Deutschland wurde Mais im 16. und 17. Jahrhundert zunächst nur in klimatisch günstigen Regionen wie der Rheingegend oder Baden angebaut.

Erst mit der Züchtung neuer Sorten, die an das kühlere Klima angepasst waren, gelangte der Mais Anfang des 19.Jahrhunderts nach Norddeutschland und in den 1970er Jahren zu nennenswerten Anbauflächen.

Heute wird Mais in fast allen Ländern angebaut. Die Gründe dafür sind seine große Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche klimatische Bedingungen, der hohe Ertrag und die vielseitige Nutzbarkeit.

Im DorfSchulLehrerGarten des Freilichtmuseums werden dieses Jahr zwei Varietäten, Zuckermais (Sorten ‚Golden Bantam‘ und ‚Rainbow Inka‘) und Roter Popcornmais (Erdbeermais), angebaut. Zudem wird es vom 11.09 bis mindestens 31.10.2021 die Sonderausstellung „Verbotenes Gemüse“ im Kunstkaten geben. Diese informiert zur Problematik des Verlustes der Sortenvielfalt und hält viele interessante Sortenportraits von historischen und regionalen Gemüsesorten bereit.

Wie auch schon letztes Jahr wird uns der Kulturgarten bei der Anzucht der Jungpflanzen unterstützen (link: kulturgartenschwerin.com).

Da der Mais ein so komplexes und umfangreiches Feld aufmacht, werden an dieser Stelle nach und nach weitere Beiträge zu den Themen Botanik, Verwendung, Anbau und Saatgut eingestellt.

Wir würden gern mit Ihnen Saatgut, Wissen und Erfahrungen austauschen. Museumsgärtnerin Maria Peters freut sich über Ihren Anruf oder eine Nachricht…

Tel.: 0385 20841-18, E-Mail: maria.peters@schwerin.de

Adresse: Freilichtmuseum Schwerin-Mueß, Alte Crivitzer Landstraße 13, 19063 Schwerin

Mehr Infos und Austauschmöglichkeiten für Hobbygärtner... hier >>>
Streuobstwiesen - lebendiges Kulturgut im Kommen
 © Landeshauptstadt Schwerin/Fred-Ingo Pahl

Aktuell wachsen ca. 240 Obstbäume auf dem Gelände des Freilichtmuseums Schwerin-Mueß. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Sorten, die im 19. Jahrhundert in Mecklenburg bekannt gewesen sind.

Die traditionellen Streuobstwiesen bergen eine Vielzahl hervorragender Eigenschaften. Die unterschiedliche Reifezeit der verschiedenen Obstsorten gewährleistet über einen langen Zeitraum frisches Obst. Die enorme Sortenvielfalt liefert selbst in zu trockenen oder zu feuchten Perioden noch die eine oder andere kleine Ernte. Die große Auswahl an Süßem und Saurem, Mildem und Herbem, Neutralem und Aromatischem ermöglicht eine Vielzahl von Rezepten zum Backen, Kochen, Dörren und Konservieren für Marmeladen, Konfitüren, Gelees, Kuchen, Suppen, Kompotts und vieles andere mehr.

Vielerorts sind die alten Obstbestände und deren Sortenvielfalt gefährdet. Die Bewirtschaftung eines verstreuten Baumbestands ist sehr arbeitsaufwendig und kostenintensiv, also nicht „anwenderfreundlich“. Dort, wo sie noch vorhanden sind, vergammelt häufig das gefallene Obst unter den Bäumen oder wird lediglich zum Saften in die Mosterei gebracht. Die dadurch entstehende Versorgungslücke wird spielend mit gutaussehendem Qualitätsobst aus in- und ausländischen Plantagen gefüllt. So wurde die Streuobstwiese ein Fall fürs Museum – dem Ort, wo alles einmal landet, wenn es nicht mehr benötigt wird. Oftmals ist es eben erst der Verlust einer Sache, der ihren wirklichen Wert verdeutlicht. Mit der Vielzahl von verlassenen Streuobstwiesen gingen nicht nur wertvolle Baumbestände und charakteristische Landschaften verloren, sondern auch umfangreiches Fachwissen.

Erfreulicherweise ist ein Bewusstseinswandel im Umgang mit überlieferten Erfahrungen und Werten zu beobachten. Der Geschmacksreichtum, das Bewusstsein um eine ökologische Lebensweise und gesunde Ernährung spiegeln sich am stetig steigenden Interesse am Obstbau im eigenen Garten wider. Hier wird das Museum zu einem Ratgeber und Kompetenzpartner, nicht nur für Kleingärtner. Seit Jahren werden im Freilichtmuseum Mueß die alten Streuobstwiesen gepflegt und der Bestand an regionalen Obstsorten kontinuierlich erweitert. In Winterseminaren werden der fachgerechte Obstbaumschnitt sowie Veredlungstechniken vermittelt. Im Sommer bietet das Freilichtmuseum auch Sensenschnittkurse für den Wiesenschnitt an, sodass auch Insekten, wie z.B. Bienen und Hummeln, wieder ausreichend Nahrung in Gärten und Landschaften finden. Alles zusammen hilft mit, eine möglichst breite Öffentlichkeit für ein lebendiges Kulturgut zu erreichen.

Sensenschnitt- und Dengelkurs - melden Sie sich rechtzeitig an!
 © Landeshauptstadt Schwerin/Fred-Ingo Pahl

Lernen Sie am 13./14. Mai mit dem erfahrenen Sensenlehrer Hartmut Winkels traditionelles Mähen, Dengeln und die Trocknung des Schnittguts auf den Wiesen des Freilichtmuseums Schwerin-Mueß!

Schönem, grünem und perfekt kurz geschnittenem Rasen fehlt vor allem Eines: die Farbe des Sommers. Doch die Farbenpracht bekommen Gärtner nur, wenn sie das Grün wachsen lassen. Dann erst zeigen sich die bunten Blüten einer artenreiche Blumenwiese, z.B. mit Glockenblumen, Lichtnelken oder wildem Thymian. Wer die Blütenpracht samt Insektenvielfalt möchte, sollte seine Wiese nicht öfter als zwei Mal im Jahr mähen.

Für diese Mähmethode eignet sich nichts besser als die gute alte Sense. Viele sagen, das Mähen mit der Sense sei zu umständlich, zu schwer, und man müsse viele Jahre Erfahrung besitzen. Der erfahrene Sensenlehrer Hartmut Winkels meint dazu: „Man kann das Mähen mit der Sense an einem Vormittag erlernen. Wenn man dann ein paar Tage weiter den gleichmäßigen und entspannenden Schwung auf seiner Wiese fortführt, kann man es und verlernt es nie wieder.“ Das Mähen mit der Sense hat noch weitere Vorteile: es macht keinen Lärm, verbraucht weder Strom noch Benzin, verursacht keine Abgase und kostet weniger als ein Rasenmäher. Die Sense ist auf verschiedene Körpergrößen anpassbar und sie hält über viele Jahrzehnte.

Für ein ermüdungsfreies und körperschonendes Mähen benötigt man eine scharfe Sense. Hartmut Winkels zeigt seinen Kursteilnehmern traditionelle und neue Dengelmethoden, die diese dann ausführlich üben können. Beim Dengeln wird die Schneidkante – der Dengel – der Sense hauchdünn gehämmert. Danach wird der Dengel gewetzt. Danach ist die Sense superscharf und muss selbst nach mehrmaligem Mähen nur wieder kurz gewetzt werden. Die neuen Dengelmethoden erleichtern die Arbeit erheblich, sodass auch das Dengeln eher als eine Konzentrations- und Entspannungsübung angesehen werden kann.

Der Sensenlehrer Hartmut Winkels kommt aus Süddeutschland. Er sagt:

"In diesem Kurs lernen Sie das Mähen mit der Sense und Sie werden erstaunt sein, wie einfach das geht mit der richtigen Mähbewegung und der für Sie eingestellten Sense. Außerdem lernen Sie am Tag darauf, wie Sie mit geringem Aufwand das Mähgut zu hochwertigem Heu machen. Die Trocknung erfolgt auf selbst gebauten traditionellen Heuböcken mit Hilfe von Wind und Sonne."

Das gesamte Material und die Werkzeuge werden vom Sensenlehrer gestellt. Teilnehmer können aber auch ihre eigenen Geräte mitbringen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer interessiert ist, sollte bei der Anmeldung bitte die Körpergröße angeben, damit ein Sensenbaum in passender Länge bereitstehen kann. Während des Kurses sollten bequeme, wetterangepasste Kleidung und rutschfeste Schuhe getragen werden.

Die Kursgebühr beträgt 120 €, bei gleichzeitiger Belegung des Dengelkurses beträgt die Kursgebühr für beide Teile 170 €. Die Kursgebühr für den einzelnen Dengelkurs beträgt 60 €.

Bitte melden Sie sich an beim Sensenlehrer, vorzugsweise per email an hartmut.winkels@gmx.de oder telefonisch unter 0163-6826253!

Baumschnitt für ertragreiche Ernte und nachhaltige Baumpflege
 © Landeshauptstadt Schwerin/Fred-Ingo Pahl

Obstbaumschnittseminare mit dem erfahrenen Obstbaumpfleger Mirko Lunau im Freilichtmuseum

In jedem Sommer macht sich in den Gärten große Vorfreude breit. Endlich können Kirschen Äpfel, Birnen, Quitten und Pflaumen geerntet werden. Fast nichts mussten die Hobbygärtner dafür tun. Die Bienen, die Sonne, der Regen regelten alles von ganz allein. Doch irgendwann muss jeder Gartenfreund einmal ran… an den Baumschnitt. Was sich brutal anhört und Vielen zu kompliziert erscheint, ist aber notwendig, wenn die Ernte auch in Zukunft reichhaltig bleiben soll.

Deshalb bietet das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß jährlich Kurse für den Obstbaumschnitt an. Im Januar/Februar können Hobbygärtner von dem erfahrenen Demeter-Imker und zertifizierten Obstbaumpfleger Mirko Lunau in Lehrgängen eine Menge über Jungbaumerziehung, Veredelung und Altbaumpflege lernen und ausgiebig Praxiserfahrungen sammeln. Lunau bewirtschaftet selbst rund 150 Hochbaum-Obstbäume und schneidet zudem mehrere hundert Bäume für Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und Privatleute in der Schweriner Region. Grundlage seiner Technik ist die sogenannte Oeschberg-Methode, die zu einem stabilen Baumgerüst, einem ausgewogenen Verhältnis von Holz und Frucht und einer hervorragenden Fruchtqualität führt.

Kursteilnehmer können neben den theoretischen Grundlagen zu Pflanzung, Sortenwahl, Wachstumsgesetzen, Schnitttechniken, Werkzeugen und Sicherheit vor allem an den Bäumen auf dem Museumsgelände arbeiten. In kleinen Gruppen mit 2 bis 3 Personen können Bäume und Sträucher beschnitten werden. Von der Mueßer Ernte können im Sommer viele Museumsbesucher probieren, wenn es wieder leckeren Apfelsaft und köstlichen selbst gebackenen Kuchen im Museumscafé gibt.

Für Fragen steht Ihnen Mirko Lunau gern zur Verfügung: 0152 33791570, info@melimalum.de, www.melimalum.de.

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Kontakt

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Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Mueß
Alte Crivitzer Landstraße 13
19063 Schwerin
Tel.: 0385 208410
Fax.: 0385 20841-29
E-Mail: freilichtmuseum@schwerin.de
www.facebook.com/FreilichtmuseumSchwerin

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