Fachgremium & Verwaltung

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Öffentliche Kunst will auch verwaltet werden

 © Landeshauptstadt Schwerin / Kay Jasper -

Der Umgang mit öffentlicher Kunst umfasst eine Vielzahl von Aufgaben. Neben Instandhaltung und Finanzierung geht es auch um Informations- und Vermittlungsarbeit sowie um konzeptionelle Planungen. Dies schließt u. a. auch die Neuanschaffung oder den Abbau von Kunstwerken ein. Das Fachgremium für Kunst im öffentlichen Raum, zuständig für die kommunalen Flächen und Kunstobjekte, setzt sich für diese Entscheidungsprozesse bedarfsorientiert aus den Bereichen Kunst, Vereinsarbeit, Stadtplanung, Denkmalpflege, Grünanlagenunterhaltung und Politik zusammen. Auch die Ortsbeiräte werden beteiligt. Das Kulturbüro koordiniert die Arbeit des Gremiums.

Die öffentliche Kunst ist allerdings ein gesamtstädtisches und gleichermaßen interdisziplinäres Thema. Die Inszenierung und ästhetische Entwicklung von Stadträumen ist ein Anliegen verschiedenster Institutionen und umfasst wirtschaftliche, touristische und künstlerische Interessen. Vor allem wollen sich aber die Bürgerinnen und Bürger mit der Kunst in ihrer Stadt identifizieren. Zu beachten sind zudem die unterschiedlichen Eigentumsverhältnisse und Zuständigkeiten hinsichtlich der Flächen und der Kunstobjekte. Kunst im öffentlichen Raum ist daher als ein beständiges Gesamtkonzept zu verstehen, welches möglichst alle Aspekte und alle Beteiligten zusammenbringt - eine Aufgabe der Zukunft.

Aus der Arbeit des Gremiums:

 © Landeshauptstadt Schwerin / C. Heine - Runder Tisch von Guillermo Steinbrüggen

Der Runde Tisch steht wieder an seinem Platz

Die Skulptur der "Runde Tisch" vom Lübecker Künstler Guillermo Steinbrüggen, eine Erinnerung an die politischen Wendeereignisse der Jahre 1989 und 1990, ist nach Beendigung der Bauarbeiten am Großen Moor / Puschkinstraße wieder an seinem angestammten Platz aufgestellt worden. Das Kunstobjekt aus Stahl und Naturstein muss allerdings auch selber erneuert werden - mit einem Farbanstrich. Mit dem Künstler wird sich darüber verständigt.

 © Claire Ochsner -

Donna Bella - Die lange Suche nach dem Wind

Viele mögen sie noch in Erinnerung haben. Die "Donna Bella" - eine von vielen bunten Skulpturen der Schweizer Künstlerin Claire Ochsner, die 2009, im Jahr der BUGA, stadtweit verteilt aufgestellt wurden. Die Künstlerin möchte ihre "Donna Bella" schon seit geraumer Zeit der Stadt Schwerin schenken. Hier soll sie sich verspielt mit dem Wind bewegen, so wie einst am Pfaffenteich. Doch bis heute blieb es windstill. Für "Donna Bella" wurde bisher kein passender Standort gefunden. Vorschläge und Diskussionen gab es reichlich. Mal raunte die Untere Denkmalschutzbehörde, mal sorgte sich die Künstlerin, ein anderes mal wäre der Wind zu böig. Die jüngste Idee: "Donna Bella" gehört in das moderne Architekturensemble der Waisengärten. Vielleicht naht eine stürmische Diskussion.

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Landeshauptstadt Schwerin - Kulturbüro

Herr Kay Jasper
Raum: 0.04

Puschkinstr. 13, 19055 Schwerin
Sprechzeiten nach Vereinbarung
+49 385 5912714
kjasper@schwerin.de

Informationen aus dem Kulturbüro

Datenerfassung

Vor dem Kulturbüro liegt eine Menge Arbeit. Die im städtischen Eigentum befindlichen Kunstwerke sollen in einer modernen Datenbank erfasst werden, die von der Verwaltung, den Bürgern und Touristen interessenspezifisch genutzt werden können. Derzeit wird eine geeignete Software entwickelt.

Vermittlungsarbeit

Mobile-Tagging ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Zukünftig werden daher zunächst an den städtischen Kunstobjekten QR-Codes angebracht. Per App wird der Kunstbetrachter dann schnell und präzise auf Informationen und Bilder des betreffenden Kunstwerkes zugreifen können.