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Grundlagen

Basisdaten zu Migrant*innen in Schwerin

Die Zahl der Schweriner*innen ohne deutschen Pass ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. So hat sich die Zahl der Bevölkerung mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit und Hauptwohnsitz in der Landeshauptstadt Schwerin seit 2013 von 3.686 auf 7.892 Personen im Jahr 2020 mehr als verdoppelt (Stichtag jeweils 31.12.). Der Anteil ausländischer Personen an der Gesamtbevölkerung Schwerins lag 2020 bei 8,2 % aller mit Hauptwohnsitz in der Landeshauptstadt gemeldeten Personen. Der folgende Flyer bietet eine Übersicht der Basisdaten zu Migrant*innen in Schwerin aus den Bereichen Demografie, Bildung, Arbeit und Wirtschaft.

BASISDATEN MIGRANT*INNEN IN SCHWERIN

Das Integrationskonzept der Landeshauptstadt Schwerin

 © k.rein

Integration besitzt nicht erst seit der Auszeichnung Schwerins als „Ort der Vielfalt“ (2009) einen hohen Stellenwert in der Landeshauptstadt. Auch das 2011 von der Stadtvertretung beschlossene Integrations-konzept ist dafür ein Beleg. Die damit verbundene Strategie bedurfte jedoch aufgrund des Zuzugs einer großen Anzahl an Menschen, die sich mit dem Hintergrund von Flucht oder Asyl in der Landes-hauptstadt seit Herbst 2015 niederließen, einer Neuausrichtung. Hierzu erarbeitete die Stadt-verwaltung im Jahr 2018 ein Basiskonzept, welches im Rahmen eines breiten Beteiligungs-prozesses im Jahr 2019 als Integrationskonzept qualifiziert werden sollte. Nach Abschluss des Beteiligungs-prozesses wird das Integrationskonzept derzeit aktualisiert und überarbeitet, um eine fundierte Beschreibung der Ausgangslage zu liefern, konkrete Ziele kommunaler Integrationsarbeit aufzuzeigen sowie Schwerpunkte und Handlungsansätze zu formulieren.

Bericht zum Übergang Schule-Beruf

Mit der Teilnahme an dem Bundesprogramm „Bildung integriert“ hat sich Schwerin auf dem Weg gemacht, ein kommunales datenbasiertes Bildungsmanagement (DKBM) zu etablieren. Mit dem Ziel die kommunale Bildungslandschaft weiter zu stärken und allen Schweriner*innen ein chancengerechtes lebenslanges Lernen zu ermöglichen. Ein erster Meilenstein ist der Bericht zum Übergang Schule-Beruf. In diesem werden Bevölkerungs- Arbeitsmarkt- und Bildungsdaten im Bereich der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, das Nachholen von Schulabschlüssen auf dem zweiten Bildungsweg sowie Übergangsmaßnahmen über einen längeren Zeitraum dargestellt und ausgewertet. Damit wird eine empirische Grundlage für Handlungsansätze und Entscheidungen in diesem Themenfeld zur Verfügung gestellt.  Ebenso dient der Bericht allen relevanten Akteuren, die in verschiedenen Bildungsbereichen tätig sind, aber auch der interessierten Öffentlichkeit als ein Überblick über wichtige Kennzahlen in diesem Übergang. 

 

Bericht Übergang Schule-Beruf Bericht Übergang Schule-Beruf (Kurzfassung)
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Landeshauptstadt Schwerin -
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